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Filme: A-B

Abbitte

Atonement
(Liebesdrama) GB 2007

Regie: Joe Wright | Drehbuch: Christopher Hampton | Darsteller: Keira Nightley, James McAvoy, Saoirse Ronan, Romola Garai | Dauer: ca. 130min | FSK: ab 12

Wertung: 8 von 10

Handlung:

England, 1935: Alles beginnt auf dem edlen Anwesen der Familie Tallis. Durch ein großes Missverständnis beschuldigt die 13-jährige Biony den Sohn der Haushälterin, Robbie, eines Verbrechens, das er nicht begannen hat. Cecilia, Bionys ältere Schwester, begann gerade Robbie zu lieben, als die Polizei ihn ihr entreißt. Robbie muss, um dem Gefängnis zu entgehen, der Armee beitreten und in den beginnenden Zweiten Weltkrieg ziehen. Die Jahre vergehen und Biony beginnt zu realisieren und zu verarbeiten, dass ihr Fehler das Leben von Cecilia und Robbie für immer verändert hat.

Kritik:

Kein reiner Liebesfilm, kein Kriegsfilm. Nichts halbes und nichts ganzes? Das wäre dann doch zu negativ. Ein kleines Mädchen, das sich zur jungen Dame und schließlich zur alten Frau entwickelt, hält die Waage zwischen den verschiedenen Komponenten. Tief berührend wird es nie wirklich, nur zum Ende hin wird der Geschichte eine große Portion Tragik verpasst. Dafür ist "Abbitte" perfekt inszeniert und wird bei seiner stattlichen Laufzeit nicht langweilig, wofür auch die starke, treibende Musik sorgt.

Die Geschichte der getrennten Liebenden wirkt keineswegs ausgelutscht, sondern ist interessant verpackt in eine Geschichte über Moral und, wie der Titel schon sagt, eine Abbitte. Gefilmt wurde dies in handwerklicher Perfektion, dabei ist z.b. eine fast vierminütige Kamerafahrt durch ein Heer von angeschlagenen Soldaten am Strand, ohne einen einzigen Schnitt, extrem beeindruckend. Auch schauspielerisch gibt es nichts zu meckern. Und so gehört "Abbitte" zu einer der stärksten Romanverfilmungen des Jahres.

 

16.2.08 23:48


American Pie präseniert: Nackte Tatsachen (American Pie 5)

American Pie Presents: The Naked Mile
(Komödie) USA 2006

Regie: Joe Nussbaum | Drehbuch: Erik Lindsay | Darsteller: John White, Jessy Schram, Steve Talley, Eugene Levy | Dauer: ca. 98 min | FSK: ab 16

Wertung: 5 von 10

Handlung:

Erik ist in seinem letzten Highschooljahr. Das Problem: Er gehört zu den letzten Jungfrauen der Schule. Er hat eine Freundin, doch die ist noch nicht bereit. Das noch größere Problem: Sein Nachname lautet Stifler. Um die Familienehre zu retten unternimmt Erik mit seinen zwei besten Freunden einen Wochenendausflug zum College, wo Eriks legendärer Cousin Dwight Stifler mit unzähligen hemmungslosen Studentinnen fast pausenlos die wildesten Partys feiert. Eriks Freundin hat ihm einen "Schuldfreipass" fürs Wochenende erteilt, da sie findet Sex hätte mit Liebe nicht viel zu tun. Erik darf also tun was er will. Dazu gehört natürlich auch das Laufen der "Nackten Meile" - eine verrückte College-Tradition. Dieses Wochenende wird unvergesslich...

Kritik:

Nach dem Band-Camp Desaster namens „American Pie präsentiert: Die nächste Generation“ wagt das frische „American Pie“ Team eine Art Neuanfang. Etwas anderes war auch nicht denkbar, mal davon abgesehen, dass nach Teil 3 gerne hätte Schluss sein dürfen.

Dwight Stifler ist keine Steve Stifler Kopie. Er ist ein eigenständiger Charakter, aber nicht weniger durchgeknallt als das Original. Eric als einzigen Loser in der Stifler-Familie zu präsentieren ist eine nette Idee. Die unzertrennliche Clique mit dem schüchternen Verlierer, der den steinigen Weg zur Entjungferung bewandert, und die wilden Partys, die genau gesagt nie vorher so wild waren, lassen wieder ein wenig des ursprünglichen Geistes von „American Pie“ aufblitzen.

Das letzte Ass im Ärmel ist Jim’s Dad – Mr. Levenstein, der als einziger seit Teil 1 dabei ist. Leider wurden ihm, und da ist er nicht der einzige, nur sehr platte Texte in den Mund gelegt. Der Gute macht immerhin das beste draus, und die Augenbrauen erledigen den Rest.

Platt sind auch die Witze. Vor allem aber sind die Gags (wieder) sehr derbe, leider ohne dabei einen gewissen Charme zu behalten. Die Frauen der Schöpfung in diesem Streifen fallen allesamt sehr eindimensional aus. Vollblutweiber wie die Austauschstudentin Nadja, vor der man auf die Knie fallen möchte, sucht man mittlerweile vergebens. Pure Fleischbeschau ist angesagt. Der Titel „Nackte Tatsachen“ ist ja auch eine klare Ansage zu garantiert anspruchsfreier Unterhaltung.

Es ist nicht „American Pie“, aber „American Pie präsentiert“. Mit einem zugedrückten Auge können Fans der Stiflers und Jim’s Dad „Nackte Tatsachen“ als einen mittelprächtigen Partyfilm mit ein paar Bezügen zu den Kultkomödien um Jim Levenstein & Co durchgehen lassen.

28.12.07 22:21


 
American Pie Presents: Beta House
 
(Komödie) USA 2007
 
Regie: Andrew Waller | Drehbuch: Erik Lindsay | Darsteller: John White, Steve Talley, Christopher McDonald, Eugene Levy | Dauer: ca. 85min | FSK: Keine Jugendfreigabe
 
Wertung: 3 von 10
 
Handlung:
 
Endlich: Erik ist auf dem College, und wieder solo. Als Frischling muss er, zusammen mit anderen Neuankömmlingen, 50 Aufgaben lösen um in das "Beta-House" aufgenommen zu werden, wo Eriks durchgeknallter Cousin Dwight der Chef ist. Nicht selten müssen dafür die Hüllen fallen.
Die wilden Beta-Partys werden gestört, als das konkurrierende Verbindungshaus der "Geeks" Dwight und seine Truppe zu einem Wettbewerb herausfordert, der ein für alle mal darüber entscheiden soll, wer über den Campus herrscht. Es handelt sich um die legendäre "Griechische Olympiade", die eigentlich verboten wurde, und dessen Disziplinen mehr als schlüpfrig sind.
 
Kritik:
 
Es musste wohl soweit kommen: Keine Jugendfreigabe für „American Pie“ Runde 6. Die in „Nackte Tatsachen“ eingeführten Charaktere erleben weitere Orgien zu Beginn von Eric Stiflers College Zeit. Die DVD-Hülle kündigt mit den Schlagwörtern „schärfer, frecher, wilder“ das „leckerste Film-Dessert aller Zeiten“ an. Die eigentliche Handlung des Films wird nicht beschrieben. Der aufkommende Verdacht bestätigt sich: Im Grunde genommen ist da auch keine Handlung.

Gerade als man sich als Zuschauer zu fragen beginnt wie es möglich ist, dass ein College existiert, welches nur Trunkenbolde und Partyluder beherbergt, kommen die „Geeks“ ins Spiel. Die plötzlich auftauchenden Streber, die das „Beta-House“ zerstören wollen, zetteln einen klassischen Gut-gegen-Böse-Wettkampf an, welcher den zentralen Punkt des Films bildet. Nicht nur die Aufgaben, die als „Beta-House“ Einsteiger zu erfüllen sind, oder das Wechseln von Mr. Levenstein vom Band-Camp Berater über den Nebenbei-Berater zum Anwalt von Dwight, sondern auch die meisten der Disziplinen der „Griechischen Olympiade“ sind lächerlich weit her geholt.

Nahe liegend, dass man da weiter machen konnte wo Teil 5 aufhörte. Mehr als ein überflüssiger Aufguss ist wirklich nicht draus geworden. Wer die jüngste „American Pie“-Generation bei der „Nackten Meile“ lieb gewann, lässt auch diesen schlüpfrigen No-Brainer über sich ergehen.

28.12.07 22:49


The Astronaut Farmer

(Drama/Komödie) USA 2007 

Regie: Michael Polish | Drehbuch: Mark Polish, Michael Polish | Darsteller: Billy Bob Thornton, Virginia Madsen, Bruce Dern | Dauer: ca. 104min | FSK: ab 6

Wertung: 6 von 10

Handlung:

Charles Farmer, der früher für die NASA tätig war aber sich dazu entschloss, sich nur noch um seine Familie zu kümmern, hat vor auf seiner Farm eine eigene Weltraumrakete zu bauen. Es ist sein großer Traum einmal ins Weltall zu fliegen. Alle halten ihn für verrückt, nur seine Frau und seine drei Kinder unterstützen ihn.
Als klar wird, dass Farmer es ernst meint wird sein verschlafener Heimatort ordentlich aufgerüttelt. Nicht nur die Medien werden aufmerksam, sogar mit der Regierung handelt Farmer sich Ärger ein...

Kritik:

Mit der augenzwinkernden wie beeindruckenden Geschichte der Erfüllung eines Traumes spielt sich Billy Bob Thornton in die Herzen der Zuschauer. Virginia Madsen spielt die sorgsame Ehefrau [wie schon in "Number 23"] solide. Farmer's ungewöhnliches Vorhaben sorgt für viele komische Momente und die ein oder andere Überraschung.

Ein liebender Familienvater, der auf eine ausgefallene Weise den Armerikanischen Traum lebt erinnert irgendwie an patriotishe Propaganda, doch in erster Linie ist "The Astronaut Farmer" ein spaßiger bis rührender Familienfilm, ohne riesigen Aufwand, und gerade deswegen einfach sympathisch.

5.12.07 22:50


Being John Malcovich

(Groteske) USA 1999

Regie: Spike Jonze | Drehbuch: Charlie Kaufman | Darsteller: John Cusack, Cameron Diaz, John Malcovitch | Dauer: 108min | FSK: ab 12

Wertung: 8 von 10

Handlung:

Der verheiratete Puppenspieler Craig Schwartz ist ein talentierter Puppenspieler, schafft es aber nicht damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Als er einen Job als Aktensortierer im 7 1/2. Stock eines Bürogebäudes in Manhatten bekommt, entdeckt er zufällig hinter einem Aktenschrank eine Pforte. Kriecht man in diese Pforte gelangt man direkt in den Kopf des Schauspielers John Malcovitch, wo man etwa 15 Minten lang durch dessen Augen sieht, bis man an einer Schnellstraße wieder rausgeschmissen wird.

Kritik:

Auf den zweiten Blick merkt man, oder sollte man merken, dass mehr dahinter steckt als eine chaotisch tragische Fantasykomödie. Nicht nur die Pforte in den Kopf eines anderen Menschen, auch die Dialoge der Figuren und die Schauplätze sind weitgehend surreal. Nicht nur beim Durchschreiten der Pforte in J.M.'s Kopf, schon beim Film an sich begibt man sich in eine andere Welt. Das Thema womit sich der Film auf bissig satirische Weise auseinander setzt, ist jedoch den meisten von uns mehr als bekannt: Die Identität.

Jeder wollte schon einmal jemand anders sein. Was sind die Folgen wenn man es wirklich ist? Auf der einen Seite lehrt der Film, dass man die Person, in die man sich verliebt hat, genauso lieben sollte wie sie ist. Doch auch die eigene Idendität sollte man nicht deformieren und vergewaltigen. Alles führt nur zum Chaos, und jemand anders sein führt wieder zum eigenen Ich zurück. "Being John Malcovich" ist eine (im positiven Sinne) eigenwille Art von Kritik und Unterhaltung, und damit ein wertvoller Film.

Info:

Regisseur Spike Jonze drehte vorwiegend Musikvideos (z.b. "Sabotage" von den Beastie Boys oder "Weapon of Choice" von Fatboy Slim). "Being John Malcovitch", der 2000 in drei Kategorien für den Oscar nominiert wurde, ist sein dritter Film. 

23.9.07 18:23


American Angels - Erben kann so sexy sein

Who's Your Daddy?
(Komödie) USA 2002

Regie: Andy Fickman | Drehbuch: Maria Veltre Druse, Jack Sekowski, Andy Fickman | Darsteller: Colleen Camp, Brandon Davis, Ali Landry | Dauer: ca. 101min | FSK: ab 12

Wertung: 3 von 10

Handlung:

An einer amerikanischen Highschool hat bekanntlich jeder seine feste Rolle. Der kurz vorm Abschluss stehende Chris Hughe gehört zu den Losern. Er leidet unter seinen christlichen Eltern, seinem kleinen Bruder der viel cooler als er selbst ist, und der unerwiderten Liebe zur Schulschönheit Britney. Auf seine Freunde kann der Pechvogel zählen, doch er wünscht sich mehr.
Kurz darauf erfährt Chris durch einen ihm bisher unbekannten Anwalt auf einen Schlag, dass er adoptiert, seine leiblichen Eltern gestorben, und er ab sofort Millionär ist. Chris’ Vater war der Chef von „Heaven“, einem der erfolgreichsten Männermagazine der Welt, und hat seinen Sohn im Testament zum Erben ernannt. Chris’ kühnste Träume werden wahr als er in das gigantische Anwesen voller halbnackter „Engel“ zieht. Doch das Schicki-Micki-Leben hat auch Schattenseiten und nicht jeder gönnt dem einstigen Versager den Erfolg...

Kritik:

Zunächst wird eine Highschool-Komödie aufgetischt wie sie bekannter nicht sein könnte. Der Loser der in das schöne, von Barbiegirls umringte Mädchen verliebt ist, welches aber schon mit dem Anführer der coolen Football-Gang zusammen ist; die unscheinbare Freundin des Losers, die unbemerkt in ihn verliebt ist; die Pop-Punk Musik – alles da. Sogar eine stark an American Pie erinnernde Eröffnungssequenz ist vertreten.

Dann kommt die Geschichte des Jungen der stinkreich und damit arrogant wird, dann wieder alles verliert und schließlich seine alten Freunde erst richtig zu schätzen lernt. Ob der Held am Ende wieder zu Reichtum gelangt oder nur in seinem alten Leben das Mädchen kriegt sei an dieser Stelle nicht verraten, auf jeden Fall ist das Ende happy, natürlich.

Es hätte ordentlicher Durchschnitt werden können, wären die Darsteller nicht übertrieben affig und die Story nicht an so vielen Stellen unnachvollziehbar bis schlichtweg widerlich. Selbst für eine passable Highschool-Komödie ist mehr Stil- und Taktgefühl seitens des Regisseurs und der Drehbuchschreiber erforderlich.

2.9.07 02:02


Black Snake Moan

(Drama) USA 2007

Regie: Craig Brewer | Drehbuch: Craig Brewer | Darsteller: Samuel L. Jackson, Christina Ricci, Justin Timberlake, John Cothran Jr. | Dauer: ca. 115min | FSK: ab 16

Wertung: 8 von 10

Inhalt:

Die attraktive Nymphomanin Rae dreht völlig durch als ihr Freund sie schweren Herzens verlässt um zur Armee zu gehen. Schier wahllos lässt sie sich von Männern besteigen, was manchmal schon an Vergewaltigung grenzt, vollgepumpt mit Drogen entflieht sie der Realität.

Das hat ein Ende als der gealterte Blues-Musiker Lazarus die verprügelte und ohnmächtige Rae am Straßenrand findet und in sein Haus bringt. Er pflegt sie nicht nur wieder gesund, sondern will ihr auch helfen - mit einer ziemlich eigenwilligen Therapie.
Die ungewöhnliche Beziehung, die die beiden zueinander aufbauen, bringt auch in Lazarus' Leben frischen Wind.

Kritik:

Dank der guten Portion Humor und der vielen intensiven Momente ist "Black Snake Moan" sehenswert. Das ungleiche Paar Ricci und Jackson spielt stark und unterhält hervorragend (Justin Timberlake meistert seine Nebenrolle souverän, doch man kann einfach nicht vergessen, dass es sich eben um Justin Timberlake handelt.); die ehrliche Bluesmusik gibt dem ganzen eine bewegende Atmosphäre.

Daumen hoch für "Black Snake Moan". - "Everything is hotter down south."

6.7.07 18:28


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