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Filme: G-H

High School Confidential

Pretty Persuasion
(Schwarze Komödie) USA 2005

Regie: Marcos Siega | Drehbuch: Skander Halim | Darsteller: Evan Rachel Wood, James Woods, Jane Krakowski, Ron Livingston | Dauer: ca. 100min | FSK: ab 16

Bewertung: 7 von 10

Handlung:

Die 15-jährige Kimberly Joyce besucht eine exklusive Privatschule in Beverly Hills. Ihr großes Ziel ist es, berühmt zu werden. Dafür schmiedet sie einen bitterbösen Plan und beschuldigt zusammen mit zwei Mitschülerinnen ihren Lehrer Mr. Anderson der sexuellen Belästigung, was ungeahnte Folgen hat.

Kritik:

Stilvoll gefilmt, klasse gespielt, urkomisch, sexy, böse und gemein präsentiert sich diese Mischung aus "Wild Things", "Eiskalte Engel" und der klassischen Teenie-Komödie. Menschliche und gesellschaftliche Abgründe werden mit bitterbösem Humor durch den Kakao gezogen. Intelligent, spaßig und trotzdem unter der Gürtellinie.

Besonders die überzogenen Charaktere sind ein Fest, allen voran James Woods (auch bekannt als fragwürdiger Exorzist in Scary Movie 2), der als Kimberlys verrückter Vater einfach die köstlichsten Aktionen bringt.
Evan Rachel Wood, ein sehr talentierter Nachwuchsstar, überzeugt bravurös als intrigantes Biest mit unschuldiger und doch verführerischer Schulmädchen-Fassade.

"High School Confidential" erreicht nicht den Status einer anspruchsvollen Gesellschaftssatire und bedient sich größtenteils bei anderen Filmen, ist aber raffiniert und besser als so manche High-School-Klamotte.

24.2.08 05:05


Halloween

(Horror) USA 2007

Regie: Rob Zombie | Drehbuch: Rob Zombie, John Carpenter | Darsteller: Malcolm McDowell, Tyler Mane, Daeg Faerch | Dauer: ca. 105min | FSK: Keine Jugendfreigabe

Wertung: 5 von 10

Handlung:

In der Kleinstadt Haddenfield wächst der kleine Michael Myers in einer zerstörten Familie der Unterschicht auf. Nur von seiner Mutter erfährt er Liebe, doch die muss ihn oft allein lassen um als Stripperin Geld zu verdienen. Eines Nachts, kurz vor Halloween, ermordet Michael seine ältere Schwester und seinen Stievvater auf kaltblütigste Weise. Daraufhin wird er in eine Anstalt gesteckt, wo er von Dr. Loomis psychologisch betreut wird. Die beiden werden so etwas wie innige Freunde. Der völlig verbitterte Michael, der über die Jahre in seiner Zelle nichts tat als Masken zu basteln, nutzt nach vielen Jahren die Gelegenheit auszubrechen. Loomis setzt alles daran ihn zu finden. Er weiß genau wohin der erwachsene Michael zurück gekehrt ist.

Kritik:

Keine weitere Fortsetzung, sondern ein Remake des ersten Teils der Halloween-Reihe wird uns präsentiert von Rob Zombie, der wie gewonht ["Haus der 1000 Leichen", "The Devils Reject's"] seinen ganz eigenen Stil verwendet. Mr. Zombie bringt Licht in das Dunkel um Michael Myers Biographie, das Remake lässt sich als eine Erweiterung mit vielen neuen Ideen betrachten. Erstmals wird Michaels Kindheit beleuchtet, und damit ist die verstörende Ungewissheit durch eine recht plausible Serienkillerbiographie ersetzt worden. Michael bekommt einen richtigen Charakter und wirkt nach vielen Jahren Heilanstalt so bedrohlich wie nie - Leatherface aus "Texas Chainsaw Massacre: The Beginning" lässt grüßen!

Rob Zombie kopiert nicht, sondern interpretiert das Original auf seine ganz eigene Weise. Der altbekannte Stoff wird erstmal mit ordentlich Fäkalsprache, einer sehr rauen Grundstimmung und lässigem 70er Jahre Soundtrack à la "Love Hurts" gewürzt. Michaels "Verwandlung" wird relativ plausibel aufgedeckt und Zombies Rezept geht in dieser Hinsicht voll auf.

Trotz allem wurden einige Schlüsselszenen des Originals übernommen - schließlich handelt es sich immer noch um ein Remake. Daher ist auch ein Vergleich der weiblichen Hauptrolle mit Jamie Lee Curtis aus dem Original gerechtfertigt. Natürlich tritt Scout Taylor-Compton in zu große Fußstapfen, und ihre Rolle der Laurie Strode ist schlichtweg unsympathisch bis nervig angelegt - schade. Das größte Lob für schauspielerische Leistungen hat Rob Zombies Gattin Sherri Moon Zombie verdient, die die Rolle der strippenden White Trash Mutter, ihre bislang anspruchsvollste Rolle, gut meistert.

Als Michaels Verwandlung zum Vorstadtkiller abgeschlossen ist, verliert sich der Film leider in altbekannten Slasher-Szenen. Trotz des Beibehaltens der unverzichtenbaren Originalmusik geht die atmosphärische Dichte vor allem im zweiten Teil des Films verloren. Was zurückbleibt ist guter Horrordurchschnitt und eine würdige Wiederbelebung des kultigen Maskenmörders Michael Myers.

13.11.07 19:11


Halloween - Die Nacht des Grauens

Halloween
(Horror) USA 1978

Regie: John Carpenter | Drehbuch: John Carpenter, Debra Hill | Darsteller: Donald Pleasence, Jamie Lee Curties, Charles Cyphers | Dauer: 87min | FSK: ab 16

Wertung: 6 von 10

Handlung:

In der Halloween-Nacht 1963 ersticht der 6-jährige Michael Myers aus heiterem Himmel seine große Schwester. Der kleine kommt in die Obhut des Psychaters Sam Loomis, der bald davon überzeugt ist, dass Michael Myers kein Differenzierungsvermögen zwischen Recht und Unrecht besitzt und schlichtweg das Böse in Person ist. 15 Jahre später flieht Michael aus der Heilanstalt und sucht, mit Maske und Küchenmesser, seine alte Heimat Haddonfield heim. Dr. Loomis versucht das Schlimmste zu verhindern, doch der kranke Mörder ist nicht zu stoppen.

Kritik:

Kult ist nicht immer zeitlos. 1978 legte Jamie Lee Curties in ihrer ersten Filmrolle überhaupt als symphatische Scream-Queen den Grundstein für die nachfolgende Welle der Slasherfilme. Regisseur John Carpenter schuf mit einer guten Besetzung, geschickter Kameraführung und einem einfachen Vorstadt-Set einen mehr als soliden Grusel.

Das Problem, aus heutiger Sicht, bildet die Achtung sämtlicher Tabus. Die fast nur angedeutete Nacktheit, der spährliche Umgang mit Blut, die völlige Verschohnung der Kinder und die politisch ziemlich Korrekte Ausdrucksweise der Charaktere bremsen das Schockerlebnis ein wenig. Dafür setzt "Halloween" ja auch auf Atmosphäre, was dem Streifen letztendlich auch den Kultstatus einbrachte. Denn aus dem einfachen Vorstadt-Set wurde eine Menge herausgeholt.

Michael Myers wird durch die Ich-Perspektiven samt Keuchen, den unnatürlich langsamen Bewegungen und dem stets wortlosen Agieren herrlich unheimlich in Szene gesetzt. Der erste Auftritt dieser Figur brennt sich in das Gedächtnis des Zuschauers ein; erst später verlor das immer gleiche Konzept nach und nach an Wirkung.

Das wohl bedeutendste Stilmittel ist die legendäre Filmmusik, die sehr einfach gehalten gerade so die Waage zwischen Eindringlichkeit und auf die Nerven gehen hält. Inhaltlich macht es sich der Film leicht, jedoch kann man auch sagen, dass durch die vielen offen bleibenden Fragen Verstörtheit und noch mehr Grusel geschaffen wird.

Halloween ist also ein einprägsamer Grusel, der durch seine wirkungsvolle Einfachheit zu beeindrucken weiß, insgesamt aber ein wenig zu brav ausfällt.

11.11.07 20:02


Gladiator

(Historien-Action) USA 2000

Regie: Ridley Scott | Drehbuch: David Franzoni, John Logan | Darsteller: Russell Crowe, Joaquin Phoenix, Connie Nielsen, Ralf Möller | Dauer: 149min | FSK: ab 16

Wertung: 8 von 10

Inhalt:

Maximus ist ein erfolgreicher Feldherr unter Kaiser Marcus Aurelius, der Maximus zu seinem Nachfolger ernennen will. Doch alles kommt anders als geplant. Marcus stirbt unerwartet und dessen Sohn Commodus wird der neue Kaiser. Commodus lässt Maximus, den er als starken Widersacher fürchtet, verhaften und dessen Familie töten. Maximus wird auf dem Sklavenmarkt verkauft und schließlich zum Gladiator ausgebildet. Er hat alles verloren und sinnt nach Rache.

Kritik:

Die hollywoodartige Heldengeschichte hat nicht das Zeug zum ewigen Klassiker, aber die hervorragende Umsetzung und die bemerkenswerten Leistungen von Russell Crowe und Joaquin Phoenix machen "Gladiator" sicherlich zum Spitzenreiter der Historienfilme des 21. Jahrunderts.

Auf historische Richtigkeit wurde kaum etwas gegeben. Dafür traf bzw. trifft das tragische Epos mit starker Musikuntermalung von Meister Hans Zimmer viele viele Zuschauerherzen.

Infos:

Oscarregen im Jahr 2001: Bester Film, Bester Hauptdarsteller (Russell Crowe), Beste Special-Effects, Bester Ton, Beste Kostüme. Nominiert waren zu Recht auch Regisseur Ridely Scott, Nebendarsteller Joaquin Phoenix und Komponist Hans Zimmer, sowie die Verantwortlichen in den Kategorien Art Direction, Kamera, Schnitt und Drehbuch.

5.7.07 15:59


The Hitcher

(Horror) USA 2007

Regie: Dave Meyers | Drehbuch: Erich Bernt | Darsteller: Sean Bean, Sophia Bush, Zach Knighton | Dauer: ca. 83min | FSK: ab 16

Wertung: 6 von 10

Handlung:

Jim und Grace, ein junges Paar, starten in den Ferien eine längere Spritztour um Freunde von Grace zu besuchen, die Jim erst noch kennen lernen soll.

Als die beiden bei Nacht und Regen an einem liegengebliebenen Auto vorbeifahren, treffen sie die Entscheidung, den offensichtlich unverletzten Fahrer des Wagens nicht mitzunehmen, da vor allem Grace sehr mulmig zumute ist. Sie fahren dem Mann vor der Nase weg.

Wie es der Zufall will treffen sie den Anhalter an der nächsten Tanke wieder, und nun wird er doch mitgenommen, wenn auch nicht ganz freiwillig. Grace und Jim's Unbehagen ist berechtigt, da sich hinter dem freundlichen Anhalter ein verrückter Killer verbirgt.

Kritik:

Der Film hat so seine Längen und unnötigen Einfälle (wie vor allem die animierten Tierchen). Doch im späteren Verlauf geht es überraschend hart zu. Es wird kompromisslos gemordet, und das sogar hart an der FSK 16-Grenze.

Sean Bean überzeugt mit bedrohlicher Ausstrahlung als Highwaykiller. Die Mischung aus psychologischem Druck und purer Brutalität seinerseits ist gelungen.

Der Horror weicht im letzten Drittel des Film größtenteils einem Actioninferno voller Crashs und Explosionen, was dem Unterhaltungsfaktor nicht schadet.

"The Hitcher" ist in erster Linie Durchschnittshorror mit zwei hübschen Hauptakteuren, die die meisten Klischees erfüllen. Dafür werden aber auch einige wirksame Schockmomente und Überraschungen geboten. Hier dürfte kaum ein Mainstream-Horrorfan enttäuscht werden.

Info:

Überraschung, wieder mal ein Remake. Und zwar aus dem Jahre 1984.
2003 gab es davon eine Fortsetzung deren Bekanntheitsgrad sich in Grenzen hält.

3.5.07 21:47


Ghost Rider

(Fantasy-Action) USA 2007

Regie: Mark Steven Johnson | Drehbuch: Mark Steven Johnson | Darsteller: Nicolas Cage, Eva Mendes, Peter Fonda | Dauer: ca. 112min | FSK: ab 12

Wertung: 6 von 10

Handlung:

Der berühmte Motorrad-Stuntfahrer Johnny Blaze schloss einen Pakt mit dem Teufel. Er vermachte ihm seine Seele um damit seinen Vater vor dem Krebstod zu bewahren. Jahre später trifft Johnny nicht nur seine große Jugendliebe Roxanne, sondern auch Mephistopheles persönlich wieder. Johnny wird dazu verdammt Nacht für Nacht als Ghost Rider durch die Straßen zu heizen und gegen des Teufels Sohn zu kämpfen, der seinerseits seinen Vater ausschalten will.

Kritik:

Der Zuschauer wird von dem wortwörtlichen Feuerwerk an Specialeffects regelrecht überrannt. Da bleibt kaum Platz für eine wirklich überzeugende Story.

Immerhin überzeugen die Darsteller. Nicolas Cage gefällt als charmanter aber leicht verplanter Motorradprofi und Wes Bentley, der schon in „American Beauty“ als Freak mit Videokamera eine tolle Performance lieferte, passt mit seiner düsteren Ausstrahlung perfekt in die Rolle von Satans rebellischem Balg.

„Ghost Rider“ ist eine Geschichte über einen ultracoolen Antihelden, die selbstverständlich nicht ohne einige Ungereimtheiten auskommt, aber für einen netten Kinoabend allemal taugt.

4.4.07 20:58


Hautnah

Closer
(Drama) USA 2004

Regie: Mike Nichols | Drehbuch: Patrick Marber | Darsteller: Julia Roberts, Jude Law, Natalie Portman, Clive Owen | Dauer: ca. 104min | FSK: ab 12

Wertung: 7 von 10

Handlung:

Die ehemalige Stripperin Alice lernt durch einen Autounfall den Schrifsteller Dan kennen. Die beiden werden ein Paar. Doch kurze Zeit später entwickelt Dan Gefühle für die Fotografin Anna, die Fotos von Dan und Alice machen soll. Alice merkt schnell was los ist.
Unterdessen lernt der Dermatologe Larry im Internet eine vermeintliche Sexbombe kennen, hinter der sich jedoch Dan verbirgt, der sich einen Spaß daraus macht. Als Larry am im Chat ausgemachten Treffpunkt erscheint trifft er nicht auf Dan, sondern auf Anna. Die beiden kommen ins Gespräch und lernen sich kennen.
Ein kompliziertes Beziehungsnetz der vier Hauptpersonen nimmt seinen Lauf.

Kritik:

„Hautnah“ lebt gänzlich von seinen spritzigen Dialogen und den Verstrickungen der Beziehungen zwischen den vier Hauptdarstellern. Die Hauptfiguren sind allesamt mit einer gesunden Portion Schlagfertigkeit gesegnet und werden dazu wirklich exzellent von Jude Law, Julia Roberts, Clive Owen und Natalie Portman verkörpert.

„Hautnah“ beleuchtet die undurchschaubaren und oft verrückten Wege der Liebe. Ob die an sich aus dem Leben gegriffene Story noch realistisch ist, bleibt jedoch äußerst fragwürdig. In den Dialogen wird kein Blatt vor den Mund genommen. Hautnah" zeichnet sich durch schonungslose Ehrlichkeit aus, die für manche Zuschauer an die Grenze der Empörung stoßen mag. Doch die vulgäre Sprache unterstreicht vor allem die intensiven Emotionen der Charaktere in manchen Szenen und ist ein Mittel für das Drama.

Ein Film, der sich auf die Beziehungen zwischen vier Personen beschränkt, ist nicht jedermanns Sache, aber die großartigen Schauspieler und die unvorhersehbaren Wendungen machen ihn sehenswert.

Info:

Golden Globe für Natalie Portman und Clive Owen - Beste Nebendarsteller (2005)

21.3.07 22:17





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