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Filme: K-L

L.A. Confidential

(Thriller) USA 1997

Regie: Curtis Hanson | Drehbuch: Brian Helgeland, Curtis Hanson | Darsteller: Kevin Spacey, Russel Crowe, Guy Pierce, Kim Basinger, Danny DeVito | Dauer: ca. 132min | FSK: ab 16

Wertung: 10 von 10

Handlung:

L.A. in den frühen 50er Jahren: Das Paradies auf Erden, mit Traumstränden, Arbeit für jeden und der besten Polizei des Landes. Doch die Cops decken die düstere Seite der Stadt auf. Die drei Top-Agenten des LAPD machen sich daran mit ihren jeweils ganz eigenen Methoden den Fall um einen blutigen Mordanschlag im "Nite Owl" Café zu lösen. Hinter dem Verbrechen steckt weit mehr, als es den Cops zunächst klar ist.

Kritik:

Dieses riesige Projekt überzeugt auf ganzer Linie. Die sorgfältige Ausstattung im 50er Jahre Stil wird dezent im Hintergrund gehalten, sodass die meisterliche Charakterzeichnung voll entfaltet werden kann. Die vielen verschiedenen Rollen sind nicht überspitzt, und obwohl es keinen einzigen eindeutigen Sympathieträger gibt, wecken sie das Interesse des Zuschauers. Trotz der langen Laufzeit wird es nicht langweilig, sofern man konstant mitdenkt.

Die komplexe Handlung der Romanvorlage wurde perfekt für die Leinwand umgeschrieben, mit Fokussierung auf die interessanten Figuren, die spannend, actionreich, nachvollziehbar und auch oft überraschend interagieren. Der Schauplatz des frühen Los Angeles bietet überall und immer wieder neue Überraschungen und Geheimnisse.

Kevin Spacey und Kim Basinger punkten als alte Hasen im Geschäft, während die bis dato eher unbekannten Darsteller Guy Pearse ["Memento"] und Russel Crowe ["Gladiator"] sich spätestens hier hohe Anerkennung für ihre Leistung verdienen.

Die Handlung von "L.A. Confidential" ist ein großes, etwas verworrenes, aber trotzdem in sich stimmiges Netz aus Verbrechen und Geheimnissen. Ein perfekter Gangster-Thriller, der optische Spielereien überhaupt nicht nötig hat, und durch harte, authentische Bilder sowie Top-Besetzung überzeugt.

Info:

"L.A. Confidential" gilt als Klassiker und wurde mit Preisen überhäuft. Trotz neun Nominierungen gab es aber gerade mal zwei Oscars, nämlich für Kim Basinger als beste Nebendarstellerin und das beste adaptierte Drehbuch. Der Hauptgrund: Mit im Rennen bei der Verleihung war James Cameron's sensationeller "Titanic".

29.3.08 18:59


Die Legende von Beowulf

Beowulf
(Animations-Fantasyfilm) USA 2007

Regie: Robert Zemeckis | Drehbuch: Neil Gaiman, Roger Avary | Darsteller: Ray Winstone, Anthony Hopkins, John Malcovich, Angelina Jolie | Dauer: ca. 113 min | FSK: ab 12 

Wertung: 7 von 10 

Handlung: 

Eine skandinavische Stadt wird regelmäßig von einem kreischenden Ungeheuer namens Grendel heimgesucht, das dort wo es wütet keine Überlebenden hinterlässt. Der alte König Hrothgar und seine bezaubernde Gattin sind froh, als in Gestalt des gautischen Kriegers Beowulf Hilfe naht. Der tapfere Held nimmt es mit Grendel auf, muss sich aber noch vielen weiteren Gefahren stellen und kommt hinter ein furchtbares Geheimnis um den König.

Kritik: 

"Die Legende von Beowulf" strotzt nur so vor Männlichkeit und Heldenmut. Wer schon bei "300" seinen Spaß hatte, sollte auch hier reinschauen. Ein Pluspunkt ist noch die gut gewählte Starbesetzung, die man bei genauerem Hinsehen erkennt.  Was dem Film vor allem zum Hingucker macht, ist die hervorragende, wenn nicht sogar bahnbrechende Animation. Wie schon bei "Der Polarexpress" oder Gollum aus "Herr der Ringe" wurden reale Darsteller gefilmt, und dies dann auf digitale Figuren übertragen.

Technisch ist dieser Animationsfilm für große Jungs brillant. Die Handlung bietet einige atemberaubende Actionszenen, weist aber dafür auch ein paar Durchhänger auf.

Endlich mal wieder ein Animationsfilm nicht "für die ganze Familie", aber mit ordentlich Krawall und Remmidemmi. Die Optik übertrumpft zwar deutlich den wackligen Spannungsbogen der Story, aber "Die Legende von Beowulf" ist allemal sehenswert.

26.3.08 20:43


Lars und die Frauen

Lars and the Real Girl
(Tragikomödie) USA 2007

Regie: Craig Gillespie | Drehbuch: Nancy Oliver | Darsteller: Ryan Gosling, Partricia Clarkson, Emily Mortimer, Paul Schneider | Dauer: ca. 106min. | FSK: o.A.

Wertung: 8 von 10

Handlung:

Lars ist ein höflicher, aber extrem schüchterner junger Mann, der sich alleine in der Garage seines Bruders eingerichtet hat. Oft vermeidet er den Kontakt und vor allem Berührungen mit anderen Menschen. Doch eines Abends, urplötzlich, stellt Lars seinem Bruder Gus und dessen Frau Karin seine neue Freundin vor, eine an den Rollstuhl gebundene Südländerin namens Bianca. Karin und Gus sind wie erstarrt. Denn bei Karin handelt es sich nicht um eine Frau, sondern um eine nach eigenen Wünschen gestaltbare, lebensgroße Erotik-Puppe aus dem Internet. Lars meint es ernst. Eine Ärztin diagnostiziert bei Lars eine Wahnvorstellung und rät seinen Mitmenschen nur eins: Bei der Sache mitspielen. So wird Bianca ein Teil der Gemeinde.

Kritik:

Höchstselten schafft es ein Film um eine Sexpuppe in die Nominiertenliste der Oscars. „Lars und die Frauen“ ist merklich etwas besonderes. Ryan Gosling spielt überzeugend und eindringlich. Seine Figur wirkt unter den ganzen Durchschnittstypen fast überzogen, ist aber absolut genial verkörpert.

Es ist zauberhaft, wie die Geschichte mit der Puppe erst völlig bizarr und zum schmunzeln ist, und dann immer emotionaler wird, wenn man sich daran gewöhnt hat. Das Drehbuch und die hervorragende Inszenierung schaffen eine glaubhafte und tiefgehende Entwicklung der Charaktere um die eigentlich leblose Bianca.

„Lars und die Frauen“ überzeugt mit einer ungewöhnlichen und komischen wie tragischen Geschichte, so warmherzig wie „Juno“ oder „Little Miss Sunshine“, nicht immer kurzweilig, aber hoffentlich länger im Gedächtnis verbleibend.

Info:

Oscar-Nominierung für das beste Originaldrehbuch 2007 ["Juno" gewann.] Bei den Golden Globes 2008 wurde Gosling in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller - Komödie oder Musical" von Johnny Depp geschlagen. Eine Oscarnominierung brachte ihm 2006 seine Leistung in "Half Nelson" ein. Da machte aber Forest Whitaker das Rennen.

3.3.08 15:59


Lucky Number Slevin

(Thriller-Komödie) USA 2006

Regie: Paul McGuigan | Drehbuch: Jason Smilovic | Darsteller: Josh Hartnett, Bruce Willis, Morgan Freeman, Stanley Tucci | Dauer: ca. 105min | FSK: ab 16

Wertung: 8 von 10

Handlung:

Als der vor kurzem in die Stadt gekommene Slevin einen Freund in seiner Wohnung besuchen will, findet er nur leere Räume vor. Daraufhin wird er gleich zwei mal gekidnappt. Zwei konkurrierende Gangsterbosse, deren Festungen einander kurioserweise direkt gegenüber liegen, lassen Slevin nacheinander zu sich kommen um ihn auf offene Schulden hinzuweisen. Obwohl Slevin nicht der ist, für den er gehalten wird, steckt er bis zum Hals im Schlamassel. Er soll einen Mord begehen um seine Schulden zu begleichen und lenkt dadurch auch noch das Interesse der Polizei auf sich. Das ganze Geschehen wird von einem geheimnisvollen Auftragskiller namens Goodkat überwacht, der bei beiden Gangsterbossen herumschleicht. Slevin, der in der benachbarten Gerichtsmedizinerin Lindsey eine neue und hilfreiche Freundin findet, bleibt cool, obwohl es nach diesen schrägen Erlebnissen nicht gerade rosig für ihn aussieht.

Kritik:

Während Bruce Willis, Ben Kingsley und Morgan Freeman wie immer schon fast allein durch ihre natürliche Präsenz überzeugen, zieht Josh Hartnett mit seinem coolen Spiel den Zuschauer auf seine Seite. Lucy Liu ist sein nicht nur reizender, sondern auch spaßiger Sidekick. Die wirklich köstlichen Dialoge und gewitzten Schnitte sorgen zusätzlich für einen hohen Unterhaltungsfaktor, wenn man auch gut aufpassen muss um bei der Story durchzusteigen.

Den krönenden Abschluss bildet eine Wendung, die ganz gemächlich daher kommt und von ihrer puren Genialität lebt. Spätestens dann entpuppt sich "Lucky Number Slevin" als äußerst cleverer Krimi mit ganz eigenem Charme, ideal besetzt und intelligent unterhaltend.

6.1.08 02:18


Ladykillers

The Ladykillers
(Krimi-Komödie) USA 2004

Regie: Ethan Coen, Joel Coen | Drehbuch: Ethan Coen, Joel Coen | Darsteller: Tom Hanks, Marlon Wayans, J.K. Simmons | Dauer: ca.100min. | FSK: ab 12

Wertung: 7 von 10

Handlung:

Professor Goldthwait Higginson Dorr scharrt eine vierköpfige Bande von Kleinkriminellen um sich, um ein Casino mithilfe eines unterirdischen Tunnels auszurauben. Hierfür nimmt er sich ein Zimmer im dem Casino nahe gelegenen Haus von Mrs. Munson, einer netten, älteren Witwe. Im Keller des Hauses macht sich die ungleiche Gruppe, die vorgibt dort lediglich ihre Musik zu proben, ans Werk. Doch natürlich klappt nichts so wie es soll. Spätestens als die alte Dame den Gaunern auf die Schliche zu kommen scheint ist klar, dass es Tote geben wird.

Kritik:

Altmeister Tom Hanks glänzt ohne größere Anstrengungen in seiner Rolle als fragwürdiger Professor mit exquisiter Wortwahl und nervöser Lache. Die anderen, auf sehr amüsante Weise nicht zusammenpassenden Charaktere sorgen für köstliche Dialoge. Die durch die sorgfältige Kameraführung ziemlich ruhig gestaltete Komödie wird gegen Ende immer schwärzer. Sehr schwarz, und das relativ überraschend; was hervorragend aufgeht.

Ladykillers - eine bis auf ein paar Übertreibungen (wie das sich ändernde Gemälde) niveauvolle und wortwörtlich rabenschwarze Komödie.

Info:

Remake einer britischen Produktion von 1955. Die Idee wurde auch häufig fürs Theater umgesetzt.

26.8.07 20:54


Kings Of Rock - Tenacious D

Tenacious D In The Pick Of Destiny
(Komödie) USA 2006

Regie: Liam Lynch | Drehbuch: Jack Black, Kyle Gass | Darsteller: Jack Black, Kyle Gass, Jason Reed | Dauer: ca. 93min | FSK: ab 12

Wertung: 7 von 10

Handlung:

Der kleine JB ist mit Leib und Seele ein Rocker und damit auch das schwarze Schaf in seiner durch und durch religiösen Familie. Eines Tages läuft er von Zuhause weg und macht sich auf eine lange Reise nach Los Angeles, wo er als erwachsener Mann auf den Straßenmusiker KG trifft. JB ist von KG's Gitarrenspiel derart beeindruckt, dass er mit ihm eine Band gründen will. Zunächst ist KG dagegen, doch die beiden raufen sich zusammen und werden zu "Tenacious D".

Um ihrem Publikum den besten Rocksound der Welt zu liefern machen die beiden sich auf die Suche nach dem "Plek des Schickals", ein sagenumwobenes Gitarrenplektrum, welches schon den ganz großen Rockstars wie Angus Young und Jimy Hendrix zu ihrem grandiosen Sound verhalf. Das besondere an dem Plektrum: Es besteht aus einem Zahn des leibhaftigen Teufels.

Kritik:

Tenacious D machen dem Titel "Kings Of Rock" alle Ehre. Als bestens aufgelegtes Duo rocken sie sich mit witzigen Gags und fettestem Sound durch knapp 94 Filmminuten. Das Ideenreichtum und die Gastauftritte dazu machen "Kings Of Rock - Tenacious D" zum Heidenspaß.

Wer sowieso schon Jack Black bzw. Tenacious D Fan ist, die Liebe zur Rockmusik in sich trägt und nicht auf eine Version stößt in der die Songs eingedeutscht sind wird den Film in vollen Zügen genießen können. Auch Tenacious D - Neulinge müssten bei Jack Black's und Kyle Gass' Körpereinsatz auf den Geschmack kommen.

"Kings Of Rock - Tenacious D" ist ein Fun-Film, der nicht durch sein Drehbuch besticht, aber eine wundervolle Botschaft verbreitet:
"Now go my son and rooock!!!"
21.3.07 22:50





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