Startseite
    Neues
    Filme: 0-9
    Filme: A-B
    Filme: C-D
    Filme: E-F
    Filme: G-H
    Fillme: I-J
    Filme: K-L
    Filme: M-N
    Filme: O-P
    Filme: Q-R
    Filme: S-T
    Filme: U-V
    Filme: W-Z
  Archiv
  WerWieWas?
  Gästebuch
  Kontakt
 


Webnews



http://myblog.de/moviezombie

Gratis bloggen bei
myblog.de





Filme: S-T

Stirb Langsam 4.0

Live Free Or Die Hard
(Action) USA 2007

Regie: Len Wiseman | Drehbuch: Doug Richardson, Mark Bomback | Darsteller: Bruce Willis, Justin Long, Timothy Olyphant | Dauer: ca. 123min | FSK: ab 16

Wertung: 7 von 10

Handlung:

Eine Gruppe von Hackern will das gesamte Computer- und Kommunikationsnetz des Landes ausschalten. In ihrer Zentrale haben die virtuellen Terroristen um den genialen Chef-Hacker Thomas Gabriel (Timothy Olyphant) die ganze Kontrolle über Energiezufuhr, Finanzen und sonstige Wirtschaft des Landes. Der junge Computerexperte Matt Farrell (Justin Long) begreift, wie der wahnsinnige Plan funktionieren soll. Sieben seiner Hacker-Konkurrenten wurden schon von Gabriels Leuten getötet. Nun liegt es an John McClane (Bruce Willis) mit seinen guten alten Methoden Matt zu schützen und mit dessen Hilfe Gabriels Team auszuschalten. Als auch noch McClenas Tochter entführt wird, sieht der mehr als erfahrene Polizist rot. Wer den Mann kennt weiß: Ein größerer Sachschaden ist vorprogrammiert...

Kritik:

So wie im dritten Teil der "Die Hard"-Reihe direkt in der Eröffnungsszene unmissverständlich klar gemacht wurde, dass nicht mehr Weihnachten (wie in den ersten beiden Filmen) sondern Hochsommer ist, gibt sich das neueste Abenteuer um Detective McClane geradezu demonstrativ hochmodern, um die Weiterentwicklung deutlich zu machen. Mehr als ein Jahrzehnt ist seit "Stirb Langsam - Jetzt erst recht" vergangen, und das sieht man auch. Auch wenn sich Bruce Willis mehr als wacker schlägt, ist ihm sein fortgeschrittenes Alter recht deutlich anzusehen. Doch das ist nicht das Problem.

"Stirb Langsam 4.0" wurde gänzlich an das neue Jahrtausend angepasst. Dem alternden, nicht austauschbaren Star wird, als Alternative zu einem lustigen Schwarzen, ein angesagter Jungdarsteller zur Seite gestellt (siehe auch Indiana Jones 4). Computer beherrschen die Welt. Die bösen Terroristen haben
mit ihrer höchstmodernen Technik Informationen und Kontrolle jenseits jeglicher Vorstellungskraft. Was dabei leider verloren geht, ist der nostalgische Charme, der die Stirb Langsam Reihe aus heutiger Sicht ausmacht. Eine Veränderung in der Fortsetzung muss natürlich da sein, doch um als moderne Fortsetzung voll zu überzeugen, hat "Stirb Langsam 4.0" im allgemeinen Genre des Actionfilms zu wenig eigene Ideen vorzuweisen.

Die schauspielerischen Leistungen sind insgesamt nicht der Rede Wert. Justin Long erfüllt seinen Zweck als unfreiwilliger Gefährte. Wo andere in dieser Rolle einfach nur nerven, weiß er mit nicht zu übertriebener Sitautionskomik zu überzeugen. Die hübsche Mary Elisabeth Winstead macht mit ein paar coolen Sprüchen unmissverständlich klar, wessen Tochter sie darstellt. Kein Terrorist erreicht das Charisma eines Alan Rickman (aus Teil 1). Hauptsache die Bösen sind so jung, attraktiv und gewitzt wie nie zu vor.

Rein optisch übertrumpft Len Wisemans Actionknaller alles, was McClane in der Vergangenheit so um die Ohren flog. Die Stunts und Effekte wissen zu begeistern, wenn sie nicht gerade ein wenig zu computergeneriert aussehen. Aber es geht ja eh um Computer. Was zählt ist: Je dreckiger Bruce Willis im Film wird, desto mehr wird man überzeugt: John McClane ist zurück!

Der nach wie vor herrlich trockene und supercoole McClane, der sich bei diesem ganzen Computerscheiß nicht wirklich zurecht findet, bewahrt den Film glücklicherweise vor zu viel Ernsthaftigkeit. Das wichtigste ist eben: bei all dem neumodischen Kram, mit dem sich der eine eben mehr, der andere weniger anfreunden kann, ist die Hauptfigur noch der Alte. Die obligatorische Gesamtlaufzeit von etwas über zwei Stunden konnte auch ohne Probleme und deutliche Längen beibehalten werden. Und der Oldie, mit dem der wilde Ritt endet, zeigt nochmal, um wen sich die "Stirb Langsam"-Reihe nach wie vor dreht: John McClane; unvergesslich mit dem One-Liner, der auch in "Stirb Langsam 4.0" nicht fehlen darf: "Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke"!

17.5.08 19:32


Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street

Sweeney Todd: The Demon Barber Of Fleet Street
(Horror-Musical) USA 2007

Regie: Tim Burton | Drehbuch: John Logan | Darsteller: Johnny Depp, Helena Bonhem Carter, Alan Rickman, Sacha Baron Cohen | Dauer: ca. 118 min. | FSK: ab 16

Wertung: 7 von 10

Handlung:

Benjamin Barker führte einst ein glückliches Leben als Friseur, zusammen mit seiner wunderschönen Frau und seiner kleinen Tochter. Eines Tages wird es aus heiterem Himmel verhaftet - zu Unrecht. Der mächtige Richter Turpin verurteilte Barker nur um an dessen Frau zu kommen.
15 Jahre später kehrt der Friseur mit neuem Namen und neuem Aussehen zurück und sinnt auf Rache. Er nennt sich Sweeney Todd. Über der Bäckerei seiner neuen Verbündeten, Mrs. Lovett, schwingt er die Rasierklingen.

Kritik:

Man muss für sich selbst entscheiden ob es ein fürs Kino umgewandeltes Theaterstück, oder ein Kinofilm mit Musical-Elementen ist. Für ersteres spricht auch das mit Absicht viel zu rote Blut, das immer auf die gleiche Weise aus Kehlen spritzt, bis man wirklich genug davon hat.

Tim Burtons Handschrift ist in den bizarren und düsteren Bildern, sowie in der Auswahl der Darsteller, gut zu erkennen. Trotzdem wird etwas neues geboten. Die mit starker Musik unterstützten Darsteller singen, und zwar selbst, was wunderbar funktioniert und musical-typische Übertreibungen erspart.

Das stark digital bearbeitete, düstere London des. 19. Jahrhunderts zieht den Zuschauer in eine interessante Fantasiewelt. Die Hauptdarsteller wirken mit ihren weiß geschminkten Gesichtern nicht weniger künstlich als die Sets, wissen aber zu überzeugen. Das extreme Spiel mit Farben und Kontrasten schafft konsequent die richtige Stimmung. Die simpel aber dramatisch gestrickte Story dazu macht unmissverständlich klar, dass es sich hier um eine Art Märchen handelt. Die Story weist Durchhänger auf; die wichtigere Aufgabe des Films ist ja auch die Stimulierung der Sinne.

Für das volle Genusserlebnis muss man sowohl Musical- als auch Horrorfan sein, es sei denn man gehört zu den Millionen von Johnny Depp Fanatikern, die auch mit Sweeney Todd nicht enttäuscht werden, sofern sie Blut sehen können. Trotzdem wäre der Oscar für den grimmigen Rächer zu viel des guten gewesen.

Burton geht mit diesem Film nicht auf Nummer Sicher, denn er wird das Publikum spalten. Auf diese Weise wurde wohl noch kein Theaterstück von der Bühne auf die Leinwand geholt. Es ist kein Juwel, aber originell. „Sweeney Todd – der teuflische Barbier aus der Fleet Street“ ist visuell top. Ansonsten wird sich zeigen, wer offen genug für dieses eigenwillige Schauermärchen ist. Die Top-Besetzung erledigt den Rest.
 
6.3.08 20:22


Schmetterling und Taucherglocke

Le scaphandre et le papillon
(Drama) F 2007

Regie: Julian Schnabel | Drehbuch: Ronald Harwood | Darsteller: Mathieu Amalric, Max von Sydow, Patrick Chesnais, Emmanuelle Seigner | Dauer: 107min | FSK: ?

Wertung: 9 von 10

Handlung:

Nach einer wahren Geschichte: Jean-Dominique Bauby, Chef-Redakteur der ELLE, erleidet urplötzlich einen Anfall, der seinen Körper fast vollständig lähmt. Einzig mit dem Blinzeln seines linken Auges verständigt er sich mit seinen Therapeutinnen und lässt auf diese Weise ein Buch schreiben. Alles was Jean geblieben ist, sind seine Vorstellungskraft und seine Erinnerung.

Kritik:

Ein so tragisches Schicksal bietet sich wunderbar dafür an so richtig auf die Tränendrüse zu drücken. Doch das weiß Regisseur Julian Schnabel gekonnt zu umgehen. "Schmetterling und Taucherglocke" geht trotzdem unter die Haut.

Die herausragende Kameraarbeit zieht den Zuschauer geradezu in eine andere Welt. Eindrucksvoll wird man in die Lage des Protagonisten versetzt und sieht das Meiste aus dessen Perspektive. Die hörbare innere Stimme verleiht dem Stummen mehr Charakter als gesunden, sprechenden Figuren. Jean drückt sich klug und gerade so melancholisch aus, wie es seine Situation absolut rechtfertigt. Er verliert auch nicht seinen Humor, ist also insgesamt sehr sympathisch angelegt. Das ist sehr wichtig; schließlich geht man eine tiefe Bindung mit der Hauptfigur ein. Daher funktioniert der Film.

"Schmetterling und Taucherglocke" ist ein traumhaft schön bebildertes kleines Meisterwerk aus Frankreich, das zu Recht auch Hollywood erobern konnte.

22.2.08 00:07


Shoot 'Em Up

(Action-Thriller) USA 2007 
 
Regie: Michael Davis | Drehbuch: Michael Davis | Darsteller: Clive Owen, Paul Giamatti, Monica Bellucci | Dauer: ca. 83min | FSK: keine Jugendfreigabe 
 
Wertung: 7 von 10 
 
Handlung: 
 
Ein karottenknabbernder Fremder, genannt Mr. Smith, sitzt nichtsahnend an einer Bushaltestelle, als eine Hochschwangere vorbeieilt, verfolgt von einem bewaffneten Schreihals. Smith  beschließt spontan die Frau zu retten und schaltet den Verfolger aus. Doch plötzlich taucht eine ganze Reihe von Killern auf,  die es auf ihn und die Mutter abgesehen haben.
Die Mutter stirbt, kurz nach dem sie ihr Baby auf die Welt bringt. Smith kann nicht anders und nimmt das Baby mit. Eine bekannte Prostituierte soll es mit Muttermilch versorgen. Die Killer, angeführt von einem skupellosen Brillenträger names Hertz, lassen nicht locker. Bis Smith  herausfindet, warum Hertz auch das Baby umbringen will, stehen erst mal einige spektakuläre Schießereien auf dem Plan.

Kritik:

Wer hinter dem Titel "Shoot 'Em Up" einen tieferen Sinn erwartet liegt falsch. Hier geht es einfach nur um Gewalt, Blut, ultracoole Sprüche, ein bisschen Sex und schnelle Autos. Action zum Selbstzweck ist angesagt. Das ist Männerunterhaltung in Reinform. Ein so durchgestyltes Actionfeuerwerk, das sich zum Glück kein Stück ernst nimmt, gibt es selten.

Schon ab der ersten Minute geht es ab und Clive Owen gibt wirklich alles. Unser chronisch angepisster Held Mr. Smith ist einfach nur sympathisch. Paul Giamatti ist köstlich als stinkwütender Bösewicht mit Ehekrise, und Monica Bellucci erfüllt ihren Zweck als erfahrene Prostituierte mit wertvollen Talenten.

Diese temporeiche Show, versehen mit ordentlich rockendem Soundtrack der alten und neuen Schule, ist wahnsinnig unrealistisch, macht aber einen Heidenspaß. Boxen aufdrehen, Hirn herunterfahren und dann... Knall sie ab!!!  

27.1.08 17:03


SAW IV

(Horror) USA 2007

Regie: Darren Lynn Bousman | Drehbuch: Patrick Melton, Marcus Dunstan | Darsteller: Tobin Bell, Lyrig Bent, Costas Mandylor | Dauer: 88min | FSK: Keine Jugendfreigabe

Wertung: 5 von 10

Handlung:

Jigsaw und seine Gehilfin Amanda sind tot. Die Polizei findet Detective Kerry, die in eine tödliche "Jigsaw-Falle" geriet. Agent Strahm und Agent Perez sollen den Mord aufklären. Comander Rigg, der ein Kollege von Kerry war, gerät derweil in ein tödliches Spiel auf Zeit. Denn Jigsaw hat ein Vermächtnis, und nicht einmal sein eigener Tod steht seinen Plänen im Wege.

Kritik:

Davon, was "SAW" einst ausmachte, ist nicht mehr viel übrig. Aus "SAW" ist seit dem ersten Teil definitiv etwas anderes geworden. Die Handlung ist so komplex, dass die Drehbuchautoren für ihre beachtliche Leistung großen Respekt verdient haben.

"SAW IV" ist kein Psycho-Horror wie Teil 1, mehr ein sehr blutiger Krimi. In Punkto Gore geht "SAW IV" noch weiter als seine Vorgänger. Die berühmten Jigsaw-Fallen sind so grausam wie eh und je, doch vor allem das Auseinandernehmen von Jigsaw's Leiche zu Beginn toppt alle bisher dagewesenen Goreszenen der Reihe. Dazu werden die mittlerweile sehr verzwickten Tatbestände der Story raffiniert Stück für Stück gelöst (Aufhänger für einen weiteren Teil werden natürlich trotzdem geliefert).

Überraschungen bleiben nicht aus, doch das Aha-Erlebnis am Ende des ersten Teils kann man natürlich nie mehr toppen. Es wird eben versucht, was noch geht. Bei der tiefschürfenden Geschichte um Jigsaws Hintergründe und Vergangenheit geht mindestens ein Stück der diabolischen Aura des Killers verloren, denn das Böse ist bedrohlich, und diese Bedrohlichkeit liegt meistens in Ungewissheit.

Die sehr komplexe Geschichte von "SAW IV", versehen mit mehreren Handlungssträngen und Zeitsprüngen, raubt dem Film die (räumlich wie psychologisch) dichte Spannung, die früher so begeistern konnte. Das ist der Preis für eine weitere Fortsetzung. Was nun letztendlich abgeliefert wurde, ist immerhin schlau und dazu beeindruckend brutal. Damit ist eine durchschnittliche Wertung gerechtfertigt.

Info:

SAW 5 und 6 sind bereits angekündigt. Der Tradition nach kommt Teil 5 dann Halloween 2008 in die amerikanischen Kinos.

5.1.08 09:22


Tatsächlich ... Liebe

Love Actually
(Romantische Komödie) GB 2003 

Regie: Richard Curtis | Drehbuch: Richard Curtis | Darsteller: Hugh Grant,  Alan Rickman, Bill Nighy, Keira Nightley, Liam Neeson | Dauer: ca. 129min | FSK: ab 6 

Wertung: 7 von 10 

Handlung:

Liebe ist tatsächlich überall. Vor allem am Flughafen, wo sich pausenlos Menschen trennen und wiedersehen, kann man das sehen und spühren. Ein alternder Rocksänger, der mit einer Weihnachtsversion seines Hits "Love is all around" sein Comeback versucht, ein reifes Ehepaar, ein frisch verheiratetes Paar, der Premierminister und seine Servierdame, ein Schriftsteller und seine portugiesische Haushälterin, zwei Lichtdoubles für einen erotischen Film, ein Witwer mit Sohn und ein abenteuerlustiger Jüngling erleben in verschiedenen Episoden, deren Handlungsstränge in der Weihnachtszeit zusammenlaufen, die Liebe, in all ihren Facetten.

Kritik: 

Die unterhaltsame Top-Besetzung (darunter nicht nur englische Stars), der starke Soundtrack und die vielschichtige Story machen "Tatsächlich ... Liebe" zu einer der besseren Romatik-Komödien. Viele interessante Episoden werden geschickt verknüpft; dass der ein oder andere Sachverhalt etwas weit hergeholt ist, überrascht da niemanden.
"Tatsächlich ... Liebe" ist dank warmer Atmosphäre und einem Schuss Kitsch mindestens ein süßer Kuschelfilm, durch die spielfreudigen Stars, witzigen Situationen und netten Überraschungen aber auch etwas mehr.

3.1.08 05:01


Solstice

(Horror) USA 2007

Regie: Daniel Myrick | Drehbuch: Ethan Erwin, Marty Musatov, Daniel Myrick | Darsteller: Elisabeth Harnois, Shawn Ashmore, Hilarie Burton | Dauer: ca. 88min | FSK: Keine Jugendfreigabe

Wertung: 6 von 10

Handlung:

Sofie verbringt mit ihren besten Freunden einige Urlaubstage in einem großen Ferienhaus im tiefsten Süden der USA. Doch sie vermisst ihre Zwillingsschwester Megan, die sich kurze Zeit vorher aus ungeklärten Gründen das Leben nahm. Immer mehr unheimliche Ereignisse lassen Sofie die Anwesenheit ihrer toten Schwester spühren. Der ruhige Ferienort birgt ein schreckliches Geheimnis...

Kritik:

Solstice bietet guten und handwerklich einwandfreien Grusel im Stil von "The Ring", nur nicht ganz auf dessen Niveau. Die Schauspieler sind, wie üblich in diesem Genre, nicht herausragend, machen ihre Sache aber gut.

Der Regisseur von "Blair Witch Project" legte mit "Solstice" einen guten Teeniehorror für zwischendurch hin, der durch schaurige Atmosphäre und die ein oder andere Überraschung überzeugt, auch wenn die Schlussszene etwas unpassend bzw. irgendwie zu kommerz daherkommt.

11.12.07 22:04


 [eine Seite weiter]




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung