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Catacombs

(Horror) USA 2007

Regie: Tomm Coker, David Elliot | Drehbuch: Tomm Coker, David Elliot | Darsteller: Shannyn Sossamon, Alecia Moore | Dauer: 88min | FSK: ab 16

Wertung: 4 von 10 

Handlung:

Die in Paris lebende Amerikanerin Carolyn lädt ihre Schwester Victoria per Postkarte zu sich ein. Kaum angekommen, wird Victoria schon zu einer der berühmten Partys in den Katakomben geschleppt. Die Katakomben sind das größte Massengrab der Menschheitsgeschichte, da vor rund 200 Jahren wegen Platzmangel alle Pariser Leichen dorthin verbandt wurden. Trotzdem lässt es sich dort super feiern. Leider trübt eine Razzia der Polizei die Stimmung. Die Party endet, als Victoria sich verläuft und bald von irgendjemandem, oder irgendetwas, verfolgt wird.

Kritik:

Erneut verschlägt es junge Amerikaner in das mysteriöse Europa, wo in unbekanntem Gebiet das pure Grauen lauert. "Von den Produzenten von SAW" und mit Alecia Moore, besser bekannt als P!nk. Wer sich davon nicht locken lässt, verpasst auch nicht weiter viel. "Catacombs" will stylish wie SAW sein. Das geht aber meistens nach hinten los. Die Story gibt weniger her als man heraus holen will. In der obligatorischen Wendung am Schluss, wo in Rückblenden die Schlüsselszenen, welche den Aha-Effekt auslösen sollen, wiederholt werden, werden nicht einmal wirklich Schlüsselszenen, sondern mehr überflüssige Dialogfetzen wiederholt. Denn so spektakulär ist das Finale nun wirklich nicht.

Alecia Moore hält sich wacker in ihrer ersten Hauptrolle. Hauptsächlich wird das Feld sowieso Shannyn Sossamon [bekannt aus "40 Tage und 40 Nächte"] überlassen, die mit ihrem Gekreische gerade noch an der Nerv-Grenze vorbeischrammt. Viel mehr ist das Hauptproblem, dass "Catacombs" zwar nicht wirklich peinlich, aber sehr lau ausfällt. Das Gekletter in den Katakomben hat zu viele Längen statt Spannung, und die wild flackernden Lichtquellen tun buchstäblich in den Augen weh.

Wer Frauen durch dunkle, unterirdische, wirklich bedrohliche Labyrinthe irren sehen will, dem sei viel mehr "Creep" mit Franka Potente und am allermeisten der Ausnahmeschocker "The Descent" empfohlen. "Catacombs" erreicht mit den wenigen eigenen Ideen nicht die gruselige Atmosphäre, die nötig gewesen wäre. Ansehbar, aber bestimmt nur für Wenige packend genug.

23.3.08 17:45
 


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