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Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street

Sweeney Todd: The Demon Barber Of Fleet Street
(Horror-Musical) USA 2007

Regie: Tim Burton | Drehbuch: John Logan | Darsteller: Johnny Depp, Helena Bonhem Carter, Alan Rickman, Sacha Baron Cohen | Dauer: ca. 118 min. | FSK: ab 16

Wertung: 7 von 10

Handlung:

Benjamin Barker führte einst ein glückliches Leben als Friseur, zusammen mit seiner wunderschönen Frau und seiner kleinen Tochter. Eines Tages wird es aus heiterem Himmel verhaftet - zu Unrecht. Der mächtige Richter Turpin verurteilte Barker nur um an dessen Frau zu kommen.
15 Jahre später kehrt der Friseur mit neuem Namen und neuem Aussehen zurück und sinnt auf Rache. Er nennt sich Sweeney Todd. Über der Bäckerei seiner neuen Verbündeten, Mrs. Lovett, schwingt er die Rasierklingen.

Kritik:

Man muss für sich selbst entscheiden ob es ein fürs Kino umgewandeltes Theaterstück, oder ein Kinofilm mit Musical-Elementen ist. Für ersteres spricht auch das mit Absicht viel zu rote Blut, das immer auf die gleiche Weise aus Kehlen spritzt, bis man wirklich genug davon hat.

Tim Burtons Handschrift ist in den bizarren und düsteren Bildern, sowie in der Auswahl der Darsteller, gut zu erkennen. Trotzdem wird etwas neues geboten. Die mit starker Musik unterstützten Darsteller singen, und zwar selbst, was wunderbar funktioniert und musical-typische Übertreibungen erspart.

Das stark digital bearbeitete, düstere London des. 19. Jahrhunderts zieht den Zuschauer in eine interessante Fantasiewelt. Die Hauptdarsteller wirken mit ihren weiß geschminkten Gesichtern nicht weniger künstlich als die Sets, wissen aber zu überzeugen. Das extreme Spiel mit Farben und Kontrasten schafft konsequent die richtige Stimmung. Die simpel aber dramatisch gestrickte Story dazu macht unmissverständlich klar, dass es sich hier um eine Art Märchen handelt. Die Story weist Durchhänger auf; die wichtigere Aufgabe des Films ist ja auch die Stimulierung der Sinne.

Für das volle Genusserlebnis muss man sowohl Musical- als auch Horrorfan sein, es sei denn man gehört zu den Millionen von Johnny Depp Fanatikern, die auch mit Sweeney Todd nicht enttäuscht werden, sofern sie Blut sehen können. Trotzdem wäre der Oscar für den grimmigen Rächer zu viel des guten gewesen.

Burton geht mit diesem Film nicht auf Nummer Sicher, denn er wird das Publikum spalten. Auf diese Weise wurde wohl noch kein Theaterstück von der Bühne auf die Leinwand geholt. Es ist kein Juwel, aber originell. „Sweeney Todd – der teuflische Barbier aus der Fleet Street“ ist visuell top. Ansonsten wird sich zeigen, wer offen genug für dieses eigenwillige Schauermärchen ist. Die Top-Besetzung erledigt den Rest.
 
6.3.08 20:22
 


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