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Resident Evil: Extinction

(Horror) Deutschland/USA 2007

Regie: Russell Mulcahy | Drehbuch: Paul W.S. Anderson | Darsteller: Milla Jovovich, Mike Epps, Ashanti, Ali Larter | Dauer: ca. 95min | FSK: Keine Jugendfreigabe

Wertung: 6 von 10

Handlung:

Der T-Virus hat fast die ganze Weltbevölkerung infiziert und zu Untoten Fleischfressern mutieren lassen. Als eine kleine Gruppe überlebender mitten in Nevada's Wüste von mutierten Krähen angegriffen wird, kommt ihnen Alice zu Hilfe. Diese hat Aufzeichnungen gefunden, die zu einem scheinbar sicheren Ort ohne Infizierte in Alaska führen. Die Gruppe bricht dorthin auf, muss jedoch erst in der Ruine von Las Vegas ihre Vorräte auffüllen. Dort wartet schon eine Übermacht an blutrünstigen Bestien.
Unterdessen sucht Dr. Isaac in der unterirdischen Umbrella Corporation mit fragwürdigen Methoden nach einem Anti-Virus.

Kritik:

Der dritte Teil der Videospielverfilmung punktet schon mal mit einer trostlosen Endzeitstimmung. Mit Sets wie dem verwüsteten Las Vegas weiß "Highlander" Regisseur Russel Mulcahy durchaus zu beeindrucken. Optisch ist "Extinction" der stärkste Teil der Reihe, was auch durch gute Einfälle wie die Attacke der Vogel-Zombies und hervorragende Kampf-Szenen bestätigt wird.

Die Klongeschichte sowie die Kräfte, die Alice entwickelt, erhöhen deutlich den Fantasy-Grad der Trilogie. Wie gut man sich damit anfreunden kann, sei jedem selbst überlassen. Zumindest ist die Story gewohnt nebensächlich, verfügt aber wie gesagt über einige nette Einfälle. Schade, dass die Nebenfiguren, abgesehen von der unter ihrer deutschen Synchro leidenden Alice und Dr. Isaac, sehr blass bis nervig ausfallen. Die Zombies wissen zwar als gruselig-eklige Einzelgegner zu überzeugen, sind aber als bedrohliche Gesamtheit nicht so bedrückend in Szene gesetzt wie in den ersten beiden Teilen, obwohl die Zahl der Untoten doch nun am allerhöchsten ist. ["Land of the Dead" zeigt wie's geht.]

Fans der Reihe werden nicht enttäuscht. "Resident-Evil: Extinction" hebt sich deutlich von seinen Vorgängern ab, bleibt aber trotzdem seinem Stil treu.

24.12.07 18:07
 


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