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Being John Malcovich

(Groteske) USA 1999

Regie: Spike Jonze | Drehbuch: Charlie Kaufman | Darsteller: John Cusack, Cameron Diaz, John Malcovitch | Dauer: 108min | FSK: ab 12

Wertung: 8 von 10

Handlung:

Der verheiratete Puppenspieler Craig Schwartz ist ein talentierter Puppenspieler, schafft es aber nicht damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Als er einen Job als Aktensortierer im 7 1/2. Stock eines Bürogebäudes in Manhatten bekommt, entdeckt er zufällig hinter einem Aktenschrank eine Pforte. Kriecht man in diese Pforte gelangt man direkt in den Kopf des Schauspielers John Malcovitch, wo man etwa 15 Minten lang durch dessen Augen sieht, bis man an einer Schnellstraße wieder rausgeschmissen wird.

Kritik:

Auf den zweiten Blick merkt man, oder sollte man merken, dass mehr dahinter steckt als eine chaotisch tragische Fantasykomödie. Nicht nur die Pforte in den Kopf eines anderen Menschen, auch die Dialoge der Figuren und die Schauplätze sind weitgehend surreal. Nicht nur beim Durchschreiten der Pforte in J.M.'s Kopf, schon beim Film an sich begibt man sich in eine andere Welt. Das Thema womit sich der Film auf bissig satirische Weise auseinander setzt, ist jedoch den meisten von uns mehr als bekannt: Die Identität.

Jeder wollte schon einmal jemand anders sein. Was sind die Folgen wenn man es wirklich ist? Auf der einen Seite lehrt der Film, dass man die Person, in die man sich verliebt hat, genauso lieben sollte wie sie ist. Doch auch die eigene Idendität sollte man nicht deformieren und vergewaltigen. Alles führt nur zum Chaos, und jemand anders sein führt wieder zum eigenen Ich zurück. "Being John Malcovich" ist eine (im positiven Sinne) eigenwille Art von Kritik und Unterhaltung, und damit ein wertvoller Film.

Info:

Regisseur Spike Jonze drehte vorwiegend Musikvideos (z.b. "Sabotage" von den Beastie Boys oder "Weapon of Choice" von Fatboy Slim). "Being John Malcovitch", der 2000 in drei Kategorien für den Oscar nominiert wurde, ist sein dritter Film. 

23.9.07 18:23
 


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