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Lars und die Frauen

Lars and the Real Girl
(Tragikomödie) USA 2007

Regie: Craig Gillespie | Drehbuch: Nancy Oliver | Darsteller: Ryan Gosling, Partricia Clarkson, Emily Mortimer, Paul Schneider | Dauer: ca. 106min. | FSK: o.A.

Wertung: 8 von 10

Handlung:

Lars ist ein höflicher, aber extrem schüchterner junger Mann, der sich alleine in der Garage seines Bruders eingerichtet hat. Oft vermeidet er den Kontakt und vor allem Berührungen mit anderen Menschen. Doch eines Abends, urplötzlich, stellt Lars seinem Bruder Gus und dessen Frau Karin seine neue Freundin vor, eine an den Rollstuhl gebundene Südländerin namens Bianca. Karin und Gus sind wie erstarrt. Denn bei Karin handelt es sich nicht um eine Frau, sondern um eine nach eigenen Wünschen gestaltbare, lebensgroße Erotik-Puppe aus dem Internet. Lars meint es ernst. Eine Ärztin diagnostiziert bei Lars eine Wahnvorstellung und rät seinen Mitmenschen nur eins: Bei der Sache mitspielen. So wird Bianca ein Teil der Gemeinde.

Kritik:

Höchstselten schafft es ein Film um eine Sexpuppe in die Nominiertenliste der Oscars. „Lars und die Frauen“ ist merklich etwas besonderes. Ryan Gosling spielt überzeugend und eindringlich. Seine Figur wirkt unter den ganzen Durchschnittstypen fast überzogen, ist aber absolut genial verkörpert.

Es ist zauberhaft, wie die Geschichte mit der Puppe erst völlig bizarr und zum schmunzeln ist, und dann immer emotionaler wird, wenn man sich daran gewöhnt hat. Das Drehbuch und die hervorragende Inszenierung schaffen eine glaubhafte und tiefgehende Entwicklung der Charaktere um die eigentlich leblose Bianca.

„Lars und die Frauen“ überzeugt mit einer ungewöhnlichen und komischen wie tragischen Geschichte, so warmherzig wie „Juno“ oder „Little Miss Sunshine“, nicht immer kurzweilig, aber hoffentlich länger im Gedächtnis verbleibend.

Info:

Oscar-Nominierung für das beste Originaldrehbuch 2007 ["Juno" gewann.] Bei den Golden Globes 2008 wurde Gosling in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller - Komödie oder Musical" von Johnny Depp geschlagen. Eine Oscarnominierung brachte ihm 2006 seine Leistung in "Half Nelson" ein. Da machte aber Forest Whitaker das Rennen.

3.3.08 15:59


Cashback

(Komödie) USA 2006

Regie: Sean Ellis | Drehbuch: Sean Ellis | Darsteller: Sean Biggerstaff, Emilia Fox, Stuart Goodwin | Dauer: 97min | FSK: ab 12

Wertung: 8 von 10

Handlung:

Als sich seine Freundin von ihm trennt, fällt der junge Künstler Ben in ein tiefes Loch. Er ist nicht mehr im Stande zu schlafen und nimmt deshalb die Nachtschicht in einem Supermarkt an. Dort ist er schnell von seiner Kollegin Sharon angetan. Um seine Ex zu vergessen und die Zeit totzuschlagen hält er mit der Kraft seiner Gedanken die Zeit an und sinniert über die Schönheit des weiblichen Körpers und die Liebe.

Kritik:

Erfrischend witzig, nicht abgehoben aber trotzdem ästhetisch und künstlerisch - so erlebt man diesen einzigartigen Einblick in die Welt eines jungen Malers. Gleichzeitig ist "Cashback" auch einfach eine gute Teenie-Komödie. Man könnte sagen, Ben liegt irgendwo zwischen Tyler Durden und Amélie Poulain. "Cashback" ist intelligent erzählt, originell gefilmt und macht dank seiner zum Teil recht bizarren Charaktere und frechen Witze einfach Spaß.

3.3.08 20:29


Meine Frau, die Spartaner und ich

Meet the Spartans
(Parodie) USA 2008

Regie: Aaron Seltzer, Jason Friedberg | Drehbuch: Aaron Seltzer, Jason Friedberg | Darsteller: Sean Maguire, Carmen Electra, Ken Davitian | Dauer: ca. 84min. | FSK: ab 12

Wertung: 1 von 10

Handlung:

Leonidas, König der Spartaner, will mit 300 tapferen Muskelmännern in den Krieg gegen die Perser ziehen. Zwar können nur 13 Spartaner zusammengekratzt werden, doch die Truppe tänzelt dennoch locker flockig ins Abenteuer. Die bösen Perser unter König Xerxes haben einige Geheimwaffen, darunter Rocky Balboa und den Ghost Rider. Doch die Spartaner beeindrucken im Tanz-Battle und lassen sich druch nichts erschüttern.

Kritik:

Und hier kommt die nächste Parodie, die das niedere Volk völlig unverdient in die Kinos zieht. Da tobten sich die Filmemacher Jason Friedberg und Aaron Seltzer, die uns schon "Date Movie" und "Fantastic Movie" zumuteten, so richtig aus, und heraus kommt reiner Müll. Die Dichte der Gags ist hoch, doch deren Qualität liegt in ungeahnten Tiefen.

Auf peinlichste Weise werden die Verarschungen von so ziemlich allen bekannten und erfolgreichen amerikanischen TV-Formaten abgehandelt. Fern von Fluss und klarer Struktur zieht sich die dünne Story hin, stets unterbrochen von völlig zusammenhangslosen Einschüben in Form von mehr als Platten Anspielungen auf Kinofilme oder aktuelle Stars. Die nötigen Mittel für eine nette Parodie sind gegeben, doch der Karren fährt ungebremst an die Wand.

"Meine Frau, die Spartaner und ich" ist ein wild zusammengewürfelter Gag-Haufen auf unterstem Niveau und ein gutes Beispiel dafür, was dabei heraus kommt, wenn man einige Grundregeln des guten Films missachtet.

3.3.08 21:56


Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street

Sweeney Todd: The Demon Barber Of Fleet Street
(Horror-Musical) USA 2007

Regie: Tim Burton | Drehbuch: John Logan | Darsteller: Johnny Depp, Helena Bonhem Carter, Alan Rickman, Sacha Baron Cohen | Dauer: ca. 118 min. | FSK: ab 16

Wertung: 7 von 10

Handlung:

Benjamin Barker führte einst ein glückliches Leben als Friseur, zusammen mit seiner wunderschönen Frau und seiner kleinen Tochter. Eines Tages wird es aus heiterem Himmel verhaftet - zu Unrecht. Der mächtige Richter Turpin verurteilte Barker nur um an dessen Frau zu kommen.
15 Jahre später kehrt der Friseur mit neuem Namen und neuem Aussehen zurück und sinnt auf Rache. Er nennt sich Sweeney Todd. Über der Bäckerei seiner neuen Verbündeten, Mrs. Lovett, schwingt er die Rasierklingen.

Kritik:

Man muss für sich selbst entscheiden ob es ein fürs Kino umgewandeltes Theaterstück, oder ein Kinofilm mit Musical-Elementen ist. Für ersteres spricht auch das mit Absicht viel zu rote Blut, das immer auf die gleiche Weise aus Kehlen spritzt, bis man wirklich genug davon hat.

Tim Burtons Handschrift ist in den bizarren und düsteren Bildern, sowie in der Auswahl der Darsteller, gut zu erkennen. Trotzdem wird etwas neues geboten. Die mit starker Musik unterstützten Darsteller singen, und zwar selbst, was wunderbar funktioniert und musical-typische Übertreibungen erspart.

Das stark digital bearbeitete, düstere London des. 19. Jahrhunderts zieht den Zuschauer in eine interessante Fantasiewelt. Die Hauptdarsteller wirken mit ihren weiß geschminkten Gesichtern nicht weniger künstlich als die Sets, wissen aber zu überzeugen. Das extreme Spiel mit Farben und Kontrasten schafft konsequent die richtige Stimmung. Die simpel aber dramatisch gestrickte Story dazu macht unmissverständlich klar, dass es sich hier um eine Art Märchen handelt. Die Story weist Durchhänger auf; die wichtigere Aufgabe des Films ist ja auch die Stimulierung der Sinne.

Für das volle Genusserlebnis muss man sowohl Musical- als auch Horrorfan sein, es sei denn man gehört zu den Millionen von Johnny Depp Fanatikern, die auch mit Sweeney Todd nicht enttäuscht werden, sofern sie Blut sehen können. Trotzdem wäre der Oscar für den grimmigen Rächer zu viel des guten gewesen.

Burton geht mit diesem Film nicht auf Nummer Sicher, denn er wird das Publikum spalten. Auf diese Weise wurde wohl noch kein Theaterstück von der Bühne auf die Leinwand geholt. Es ist kein Juwel, aber originell. „Sweeney Todd – der teuflische Barbier aus der Fleet Street“ ist visuell top. Ansonsten wird sich zeigen, wer offen genug für dieses eigenwillige Schauermärchen ist. Die Top-Besetzung erledigt den Rest.
 
6.3.08 20:22


Four Rooms

(Komödie) USA 1995

Regie und Drehbuch: Allison Anders, Alexandre Rockwell, Robert Rodriguez, Quentin Tarantino | Darsteller: Tim Roth, Madonna, Antonio Banderas, Quentin Tarantino | Dauer: ca. 94min | FSK: ab 16

Wertung: 7 von 10

Handlung:

Bei seiner ersten Nachtschicht als Hotelpage hat Ted an Silvester alle Hände voll zu tun. In der Honeymoon Suite muss er sich den Verführungskünsten eines Hexenzirkels hingeben. Danach gerät er aus Versehen mitten in das kranke Spiel eines Ehepaares. Nachdem er dann unfreiwillig als Babysitter für die rauchenden und trinkenden Kinder von zwei weiteren Hotelgästen fungiert, bekommt er im Penthouse ein Hackebeil in die Hand gedrückt um Teil einer gefährlichen Wette zu werden.

Kritik:

Vier verschiedene Episoden von vier verschiedenen Regisseuren mit einem durchgedrehten Pagen als roten Faden. Die Idee ist sehr schön. Was daraus wurde ist der reinste Slapstick, vor allem durch Tim Roth, der in der Rolle des Pagen alles gibt was er hat. Auch die restlichen Darsteller strotzen nur so vor Spielfreude. Die gnadenlose Albernheit ist bei "Four Rooms" nicht zu übersehen. Doch wer sich darauf einlässt und nichts ernst nimmt, hat Spaß an einem kurzweiligen Ausnahmefilm in vier Teilen, die sich nicht unbedingt stimmig zusammenfügen - aber gerade von dieser Verschiedenartigkeit der Episoden lebt der Film.

Die Reihenfolge, in der man die vier Abenteuer mit Ted erlebt, ist ideal gewählt, die großen Namen Rodriguez und Tarantino werden sich für den Schluss aufgehoben. Die Handschrift der beiden Regisseure lässt sich am besten durch die Wahl der Darsteller erkennen: Rodriguez entschied sich wieder mal für seinen Liebling Antonio Banderas, und Quentin Tarantino hält sein Gesicht direkt selbst in die Kamera, nebst einem witzigen Überraschungsgast aus Hollywoods Elite. Teds Nacht wird einfach schlimmer und schlimmer, doch darf er seine Nachtschicht mit viel Geld in der Tasche verlassen.

Was die vier Regisseure verbindet, ist ihre Vorliebe für das Abgedrehte und Bizarre. So witzig und albern verpackt sah man deren Geschichten wohl noch nie. Viel Vergnügen.

20.3.08 17:08


The Eye

(Horror) USA 2008

Regie: David Moreau | Drehbuch: Sebastian Gutierrez | Darsteller: Jessica Alba, Alessandro Nivola, Parker Posey, Fernanda Romero | Dauer: ca. 95min | FSK: ?

Wertung: 7 von 10

Handlung:

Durch eine Operation bekommt die Musikerin Sydney Wells ihr Augenlicht zurück, das sie in ihrer Kindheit verlor. Doch nach der Transplantation beginnt sie Dinge zu sehen, die nicht real zu sein scheinen und wird von schrecklichen Albträumen geplagt. Die Augen, durch die sie sieht, sind nicht ihre eigenen. Sydney wurde eine Gabe übertragen, die gleichzeitig ein Fluch ist.

Kritik:

In der nicht enden wollenden Welle der Neuverfilmungen von japanischen Horror-Vorlagen ist "The Eye" eines der besseren Werke. Allein die wunderschöne Jessica Alba funktioniert perfekt als Sympathieträgerin und geleitet den Zuschauer angenehm durch die Story. Dabei können sich die schaurigen Gruseleffekte durchaus sehen lassen.

Der Film ist zwar nach einem bekannten Konzept geschnitzt, bleibt aber nicht ohne Überraschungen. "The Eye" ist irgendwo zwischen dem starken "The Ring" und dem eher grottigen "The Grudge" anzusiedeln und Fans von Jessica Alba und den eben genannten Filme wärmstens zu empfehlen.

21.3.08 01:06


Catacombs

(Horror) USA 2007

Regie: Tomm Coker, David Elliot | Drehbuch: Tomm Coker, David Elliot | Darsteller: Shannyn Sossamon, Alecia Moore | Dauer: 88min | FSK: ab 16

Wertung: 4 von 10 

Handlung:

Die in Paris lebende Amerikanerin Carolyn lädt ihre Schwester Victoria per Postkarte zu sich ein. Kaum angekommen, wird Victoria schon zu einer der berühmten Partys in den Katakomben geschleppt. Die Katakomben sind das größte Massengrab der Menschheitsgeschichte, da vor rund 200 Jahren wegen Platzmangel alle Pariser Leichen dorthin verbandt wurden. Trotzdem lässt es sich dort super feiern. Leider trübt eine Razzia der Polizei die Stimmung. Die Party endet, als Victoria sich verläuft und bald von irgendjemandem, oder irgendetwas, verfolgt wird.

Kritik:

Erneut verschlägt es junge Amerikaner in das mysteriöse Europa, wo in unbekanntem Gebiet das pure Grauen lauert. "Von den Produzenten von SAW" und mit Alecia Moore, besser bekannt als P!nk. Wer sich davon nicht locken lässt, verpasst auch nicht weiter viel. "Catacombs" will stylish wie SAW sein. Das geht aber meistens nach hinten los. Die Story gibt weniger her als man heraus holen will. In der obligatorischen Wendung am Schluss, wo in Rückblenden die Schlüsselszenen, welche den Aha-Effekt auslösen sollen, wiederholt werden, werden nicht einmal wirklich Schlüsselszenen, sondern mehr überflüssige Dialogfetzen wiederholt. Denn so spektakulär ist das Finale nun wirklich nicht.

Alecia Moore hält sich wacker in ihrer ersten Hauptrolle. Hauptsächlich wird das Feld sowieso Shannyn Sossamon [bekannt aus "40 Tage und 40 Nächte"] überlassen, die mit ihrem Gekreische gerade noch an der Nerv-Grenze vorbeischrammt. Viel mehr ist das Hauptproblem, dass "Catacombs" zwar nicht wirklich peinlich, aber sehr lau ausfällt. Das Gekletter in den Katakomben hat zu viele Längen statt Spannung, und die wild flackernden Lichtquellen tun buchstäblich in den Augen weh.

Wer Frauen durch dunkle, unterirdische, wirklich bedrohliche Labyrinthe irren sehen will, dem sei viel mehr "Creep" mit Franka Potente und am allermeisten der Ausnahmeschocker "The Descent" empfohlen. "Catacombs" erreicht mit den wenigen eigenen Ideen nicht die gruselige Atmosphäre, die nötig gewesen wäre. Ansehbar, aber bestimmt nur für Wenige packend genug.

23.3.08 17:45


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