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Tatsächlich ... Liebe

Love Actually
(Romantische Komödie) GB 2003 

Regie: Richard Curtis | Drehbuch: Richard Curtis | Darsteller: Hugh Grant,  Alan Rickman, Bill Nighy, Keira Nightley, Liam Neeson | Dauer: ca. 129min | FSK: ab 6 

Wertung: 7 von 10 

Handlung:

Liebe ist tatsächlich überall. Vor allem am Flughafen, wo sich pausenlos Menschen trennen und wiedersehen, kann man das sehen und spühren. Ein alternder Rocksänger, der mit einer Weihnachtsversion seines Hits "Love is all around" sein Comeback versucht, ein reifes Ehepaar, ein frisch verheiratetes Paar, der Premierminister und seine Servierdame, ein Schriftsteller und seine portugiesische Haushälterin, zwei Lichtdoubles für einen erotischen Film, ein Witwer mit Sohn und ein abenteuerlustiger Jüngling erleben in verschiedenen Episoden, deren Handlungsstränge in der Weihnachtszeit zusammenlaufen, die Liebe, in all ihren Facetten.

Kritik: 

Die unterhaltsame Top-Besetzung (darunter nicht nur englische Stars), der starke Soundtrack und die vielschichtige Story machen "Tatsächlich ... Liebe" zu einer der besseren Romatik-Komödien. Viele interessante Episoden werden geschickt verknüpft; dass der ein oder andere Sachverhalt etwas weit hergeholt ist, überrascht da niemanden.
"Tatsächlich ... Liebe" ist dank warmer Atmosphäre und einem Schuss Kitsch mindestens ein süßer Kuschelfilm, durch die spielfreudigen Stars, witzigen Situationen und netten Überraschungen aber auch etwas mehr.

3.1.08 05:01


SAW IV

(Horror) USA 2007

Regie: Darren Lynn Bousman | Drehbuch: Patrick Melton, Marcus Dunstan | Darsteller: Tobin Bell, Lyrig Bent, Costas Mandylor | Dauer: 88min | FSK: Keine Jugendfreigabe

Wertung: 5 von 10

Handlung:

Jigsaw und seine Gehilfin Amanda sind tot. Die Polizei findet Detective Kerry, die in eine tödliche "Jigsaw-Falle" geriet. Agent Strahm und Agent Perez sollen den Mord aufklären. Comander Rigg, der ein Kollege von Kerry war, gerät derweil in ein tödliches Spiel auf Zeit. Denn Jigsaw hat ein Vermächtnis, und nicht einmal sein eigener Tod steht seinen Plänen im Wege.

Kritik:

Davon, was "SAW" einst ausmachte, ist nicht mehr viel übrig. Aus "SAW" ist seit dem ersten Teil definitiv etwas anderes geworden. Die Handlung ist so komplex, dass die Drehbuchautoren für ihre beachtliche Leistung großen Respekt verdient haben.

"SAW IV" ist kein Psycho-Horror wie Teil 1, mehr ein sehr blutiger Krimi. In Punkto Gore geht "SAW IV" noch weiter als seine Vorgänger. Die berühmten Jigsaw-Fallen sind so grausam wie eh und je, doch vor allem das Auseinandernehmen von Jigsaw's Leiche zu Beginn toppt alle bisher dagewesenen Goreszenen der Reihe. Dazu werden die mittlerweile sehr verzwickten Tatbestände der Story raffiniert Stück für Stück gelöst (Aufhänger für einen weiteren Teil werden natürlich trotzdem geliefert).

Überraschungen bleiben nicht aus, doch das Aha-Erlebnis am Ende des ersten Teils kann man natürlich nie mehr toppen. Es wird eben versucht, was noch geht. Bei der tiefschürfenden Geschichte um Jigsaws Hintergründe und Vergangenheit geht mindestens ein Stück der diabolischen Aura des Killers verloren, denn das Böse ist bedrohlich, und diese Bedrohlichkeit liegt meistens in Ungewissheit.

Die sehr komplexe Geschichte von "SAW IV", versehen mit mehreren Handlungssträngen und Zeitsprüngen, raubt dem Film die (räumlich wie psychologisch) dichte Spannung, die früher so begeistern konnte. Das ist der Preis für eine weitere Fortsetzung. Was nun letztendlich abgeliefert wurde, ist immerhin schlau und dazu beeindruckend brutal. Damit ist eine durchschnittliche Wertung gerechtfertigt.

Info:

SAW 5 und 6 sind bereits angekündigt. Der Tradition nach kommt Teil 5 dann Halloween 2008 in die amerikanischen Kinos.

5.1.08 09:22


Lucky Number Slevin

(Thriller-Komödie) USA 2006

Regie: Paul McGuigan | Drehbuch: Jason Smilovic | Darsteller: Josh Hartnett, Bruce Willis, Morgan Freeman, Stanley Tucci | Dauer: ca. 105min | FSK: ab 16

Wertung: 8 von 10

Handlung:

Als der vor kurzem in die Stadt gekommene Slevin einen Freund in seiner Wohnung besuchen will, findet er nur leere Räume vor. Daraufhin wird er gleich zwei mal gekidnappt. Zwei konkurrierende Gangsterbosse, deren Festungen einander kurioserweise direkt gegenüber liegen, lassen Slevin nacheinander zu sich kommen um ihn auf offene Schulden hinzuweisen. Obwohl Slevin nicht der ist, für den er gehalten wird, steckt er bis zum Hals im Schlamassel. Er soll einen Mord begehen um seine Schulden zu begleichen und lenkt dadurch auch noch das Interesse der Polizei auf sich. Das ganze Geschehen wird von einem geheimnisvollen Auftragskiller namens Goodkat überwacht, der bei beiden Gangsterbossen herumschleicht. Slevin, der in der benachbarten Gerichtsmedizinerin Lindsey eine neue und hilfreiche Freundin findet, bleibt cool, obwohl es nach diesen schrägen Erlebnissen nicht gerade rosig für ihn aussieht.

Kritik:

Während Bruce Willis, Ben Kingsley und Morgan Freeman wie immer schon fast allein durch ihre natürliche Präsenz überzeugen, zieht Josh Hartnett mit seinem coolen Spiel den Zuschauer auf seine Seite. Lucy Liu ist sein nicht nur reizender, sondern auch spaßiger Sidekick. Die wirklich köstlichen Dialoge und gewitzten Schnitte sorgen zusätzlich für einen hohen Unterhaltungsfaktor, wenn man auch gut aufpassen muss um bei der Story durchzusteigen.

Den krönenden Abschluss bildet eine Wendung, die ganz gemächlich daher kommt und von ihrer puren Genialität lebt. Spätestens dann entpuppt sich "Lucky Number Slevin" als äußerst cleverer Krimi mit ganz eigenem Charme, ideal besetzt und intelligent unterhaltend.

6.1.08 02:18


Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben

Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb
(Satire) GB/USA 1964

Regie: Stanley Kubrick | Drehbuch: Stanley Kubrick, Peter George | Darsteller: Peter Sellers, George C. Scott, Sterling Hayden, Slim Pickens | Dauer: 90min. | FSK: ab 16

Wertung: 10 von 10

Handlung:

Die Russen haben das Wasser vergiftet. Alles Teil einer riesigen kommunistischen Verschwörung. Davon ist zumindest US Airforce-General Jack D. Ripper überzeugt, der nur noch reinen Alkohol mit Regen- oder destilliertem Wasser zu sich nimmt. Rippers Paranoia treiben ihn dazu, auf eigene Faust mit Atombomben beladene B-52 Bomber zur Sowjetunion zu schicken und sich mit Captain Mandrake in seinem Büro einzuschließen. Der Präsident erfährt davon, als es schon zu spät ist. Mandrake schafft es, Rippers Rückhol-Code zu entschlüsseln. Doch einer der Bomber hat keinen Funkkontakt mehr und steuert unaufhaltsam auf das Ziel zu.
Der geheimnisvolle Rollstuhlfahrer Dr. Seltsam, der mit dem Präsidenten im "War Room" sitzt, weiß Rat.

Kritik:

Man kommt nicht drumherum diesem Film die Höchstwertung zu geben. In sämtlichen Listen der besten Filme aller Zeiten ist Stanley Kubriks geniale Atomkrieg-Satire vertreten.

Peter Seller, der Star des Films, meistert seine drei völlig verschiedenen Rollen fantastisch: den eleganten Captain Madrake, den leicht überforderten US-Präsidenten Muffley und den zwanghaften Wirrkopf Dr. Seltsam. Darüber hinaus laufen auch Geroge C. Scott als zappeliger General Turgidson und Slim Pickens als der patriotische Texaner Major "King" Kong zu Höchleistungen auf.

Die vielen schrägen Figuren agieren in wenigen, dafür aber brillant designten Sets. Was diesen Film unsterblich macht ist aber folgendes: Er strotzt nur so vor politischen Anspielungen, bissiger Ironie und schwarzhumoriger Kritik an den Großmächten der Welt. Allein die Namen der Charaktere haben eine witzige, tiefere Bedeutung.

Man kann es gar nicht alles beim Sehen dieses Films erfassen, man muss über ihn lesen. Spätestens dann wird klar, das "Dr. Seltsam" verdient in die Filmgeschichte einging.

20.1.08 03:47


Shoot 'Em Up

(Action-Thriller) USA 2007 
 
Regie: Michael Davis | Drehbuch: Michael Davis | Darsteller: Clive Owen, Paul Giamatti, Monica Bellucci | Dauer: ca. 83min | FSK: keine Jugendfreigabe 
 
Wertung: 7 von 10 
 
Handlung: 
 
Ein karottenknabbernder Fremder, genannt Mr. Smith, sitzt nichtsahnend an einer Bushaltestelle, als eine Hochschwangere vorbeieilt, verfolgt von einem bewaffneten Schreihals. Smith  beschließt spontan die Frau zu retten und schaltet den Verfolger aus. Doch plötzlich taucht eine ganze Reihe von Killern auf,  die es auf ihn und die Mutter abgesehen haben.
Die Mutter stirbt, kurz nach dem sie ihr Baby auf die Welt bringt. Smith kann nicht anders und nimmt das Baby mit. Eine bekannte Prostituierte soll es mit Muttermilch versorgen. Die Killer, angeführt von einem skupellosen Brillenträger names Hertz, lassen nicht locker. Bis Smith  herausfindet, warum Hertz auch das Baby umbringen will, stehen erst mal einige spektakuläre Schießereien auf dem Plan.

Kritik:

Wer hinter dem Titel "Shoot 'Em Up" einen tieferen Sinn erwartet liegt falsch. Hier geht es einfach nur um Gewalt, Blut, ultracoole Sprüche, ein bisschen Sex und schnelle Autos. Action zum Selbstzweck ist angesagt. Das ist Männerunterhaltung in Reinform. Ein so durchgestyltes Actionfeuerwerk, das sich zum Glück kein Stück ernst nimmt, gibt es selten.

Schon ab der ersten Minute geht es ab und Clive Owen gibt wirklich alles. Unser chronisch angepisster Held Mr. Smith ist einfach nur sympathisch. Paul Giamatti ist köstlich als stinkwütender Bösewicht mit Ehekrise, und Monica Bellucci erfüllt ihren Zweck als erfahrene Prostituierte mit wertvollen Talenten.

Diese temporeiche Show, versehen mit ordentlich rockendem Soundtrack der alten und neuen Schule, ist wahnsinnig unrealistisch, macht aber einen Heidenspaß. Boxen aufdrehen, Hirn herunterfahren und dann... Knall sie ab!!!  

27.1.08 17:03





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