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Man muss mich nicht lieben

Je Ne Suis Pas Là Pour Etre Aimé
(Romantische Tragikomödie) F 2006

Regie: Stéphane Brizé | Drehbuch: Stéphane Brizé, Juliette Sales | Darsteller: Patrick Chesnais, Anne Consigny, Georges Wilson | Dauer: ca. 93min | FSK: o.A.

Wertung: 7 von 10

Handlung:

Der 50jährige Jean-Claude führt ein monotones Leben als Gerichtsvollzieher und leidet unter seinem verbitterten, grießgrämigen Vater, den er jedes Wochenende im Pflegeheim besucht. Als der alleinstehende sich dazu entschließt einen Tanzkurs zu besuchen, findet er einen Ausgang aus seinem tristen Alltag, und lernt die deutlich jüngere Francoise kennen. Sie ist bereits verlobt, aber beim Tango kommen sich die beiden näher.

Kritik:

Aus Frankreich kommt mit "Man muss mich nicht lieben" ein unscheinbarer, aber eindringlicher Film. Mit einer Mischung aus Tragik und leichter Situationskomik gelingt eine etwas andere Liebesgeschichte, in sehr gemäßigtem Tempo. Weitgehend wird auf Musik verzichtet, doch wenn dann beim Tanzen die Musik erklingt, knistert es dafür umso mehr. Beim Genuss dieses kleinen Films bekommt man das Gefühl zu verstehen, was ein wahrer Tangotanz eigentlich bedeutet.

"Man muss mich nicht lieben" ist tragisch wie schön, und bleibt dem Zuschauer dank einger intensiver Momente im Gedächtnis.

3.12.07 01:16


The Astronaut Farmer

(Drama/Komödie) USA 2007 

Regie: Michael Polish | Drehbuch: Mark Polish, Michael Polish | Darsteller: Billy Bob Thornton, Virginia Madsen, Bruce Dern | Dauer: ca. 104min | FSK: ab 6

Wertung: 6 von 10

Handlung:

Charles Farmer, der früher für die NASA tätig war aber sich dazu entschloss, sich nur noch um seine Familie zu kümmern, hat vor auf seiner Farm eine eigene Weltraumrakete zu bauen. Es ist sein großer Traum einmal ins Weltall zu fliegen. Alle halten ihn für verrückt, nur seine Frau und seine drei Kinder unterstützen ihn.
Als klar wird, dass Farmer es ernst meint wird sein verschlafener Heimatort ordentlich aufgerüttelt. Nicht nur die Medien werden aufmerksam, sogar mit der Regierung handelt Farmer sich Ärger ein...

Kritik:

Mit der augenzwinkernden wie beeindruckenden Geschichte der Erfüllung eines Traumes spielt sich Billy Bob Thornton in die Herzen der Zuschauer. Virginia Madsen spielt die sorgsame Ehefrau [wie schon in "Number 23"] solide. Farmer's ungewöhnliches Vorhaben sorgt für viele komische Momente und die ein oder andere Überraschung.

Ein liebender Familienvater, der auf eine ausgefallene Weise den Armerikanischen Traum lebt erinnert irgendwie an patriotishe Propaganda, doch in erster Linie ist "The Astronaut Farmer" ein spaßiger bis rührender Familienfilm, ohne riesigen Aufwand, und gerade deswegen einfach sympathisch.

5.12.07 22:50


Solstice

(Horror) USA 2007

Regie: Daniel Myrick | Drehbuch: Ethan Erwin, Marty Musatov, Daniel Myrick | Darsteller: Elisabeth Harnois, Shawn Ashmore, Hilarie Burton | Dauer: ca. 88min | FSK: Keine Jugendfreigabe

Wertung: 6 von 10

Handlung:

Sofie verbringt mit ihren besten Freunden einige Urlaubstage in einem großen Ferienhaus im tiefsten Süden der USA. Doch sie vermisst ihre Zwillingsschwester Megan, die sich kurze Zeit vorher aus ungeklärten Gründen das Leben nahm. Immer mehr unheimliche Ereignisse lassen Sofie die Anwesenheit ihrer toten Schwester spühren. Der ruhige Ferienort birgt ein schreckliches Geheimnis...

Kritik:

Solstice bietet guten und handwerklich einwandfreien Grusel im Stil von "The Ring", nur nicht ganz auf dessen Niveau. Die Schauspieler sind, wie üblich in diesem Genre, nicht herausragend, machen ihre Sache aber gut.

Der Regisseur von "Blair Witch Project" legte mit "Solstice" einen guten Teeniehorror für zwischendurch hin, der durch schaurige Atmosphäre und die ein oder andere Überraschung überzeugt, auch wenn die Schlussszene etwas unpassend bzw. irgendwie zu kommerz daherkommt.

11.12.07 22:04


30 Days Of Night

(Horror) Neuseeland/USA 2007

Regie: David Slade | Drehbuch: Stuart Beattie, David Slade | Darsteller: Josh Hartnett, Melissa George, Danny Huston, Mark Rendall | Dauer: ca. 105min | FSK: Keine Jugendfreigabe

Wertung: 7 von 10

Handlung:

Jeden Winter wird die kleine Siedlung Barrow in Alsaka für 30 Tage in Dunkelheit getaucht. Stella Oleson verpasst das letzte Flugzeug, das das verschneite Kaff verlässt, bevor die Sonne für lange Zeit verschwindet und die nördlichste Siedlung der USA völlig von der Außenwelt abgeschnitten ist. Also muss sie bei ihrem Mann Eben, dem Sheriff, bleiben. Die Ehe der beiden steckt in einer tiefen Krise. Doch die beiden, und die anderen Bewohner von Borrow, müssen zusammen halten, als blutrünsitge Besucher auftauchen, den Strom abstellen und gnadenlos auf die Jagd gehen.

Kritik:

Der trostlose Schauplatz im ewigen Eis ist perfekt für ein beklemmendes Horrorerlebnis. Bittere Verzweiflung macht sich breit, angesichts der Abgeschiedenheit, erbarmungsloser Kälte und grausamen Kreaturen.

Was modernen Horror ausmacht, kommt bei „30 Days of Night“ so gut zur Geltung wie das Blut auf dem Schnee. Regisseur David Slade punktet nicht nur mit Atmosphäre, sondern auch mit kompromissloser Härte. Die Hintergründe der Blutsauger bleiben völlig offen, doch dafür fühlt man sich umso überrumpelter. Die Schocker funktionieren.

Die schauspielerischen Leistungen sind zufrieden stellend, und das bei Darstellern in fast allen Altersklassen. Der aufopfernde Held, der sich alleine der Übermacht stellt, darf auch hier nicht fehlen. So einzigartig wie Slade’s Erstling „Hard Candy“ ist dieser Vampir-Schocker dann doch nicht. Doch zweifellos lässt sich sagen: Die guten alten Vampire haben lange nicht mehr so eiskalt eingeheizt.
 
Info:
 
Produzent (und sonst nichts): Sam Raimi ["Spider-Man", "Tanz der Teufel"]. Als Vorlage diente eine Comic-Reihe.

23.12.07 01:10


Resident Evil: Extinction

(Horror) Deutschland/USA 2007

Regie: Russell Mulcahy | Drehbuch: Paul W.S. Anderson | Darsteller: Milla Jovovich, Mike Epps, Ashanti, Ali Larter | Dauer: ca. 95min | FSK: Keine Jugendfreigabe

Wertung: 6 von 10

Handlung:

Der T-Virus hat fast die ganze Weltbevölkerung infiziert und zu Untoten Fleischfressern mutieren lassen. Als eine kleine Gruppe überlebender mitten in Nevada's Wüste von mutierten Krähen angegriffen wird, kommt ihnen Alice zu Hilfe. Diese hat Aufzeichnungen gefunden, die zu einem scheinbar sicheren Ort ohne Infizierte in Alaska führen. Die Gruppe bricht dorthin auf, muss jedoch erst in der Ruine von Las Vegas ihre Vorräte auffüllen. Dort wartet schon eine Übermacht an blutrünstigen Bestien.
Unterdessen sucht Dr. Isaac in der unterirdischen Umbrella Corporation mit fragwürdigen Methoden nach einem Anti-Virus.

Kritik:

Der dritte Teil der Videospielverfilmung punktet schon mal mit einer trostlosen Endzeitstimmung. Mit Sets wie dem verwüsteten Las Vegas weiß "Highlander" Regisseur Russel Mulcahy durchaus zu beeindrucken. Optisch ist "Extinction" der stärkste Teil der Reihe, was auch durch gute Einfälle wie die Attacke der Vogel-Zombies und hervorragende Kampf-Szenen bestätigt wird.

Die Klongeschichte sowie die Kräfte, die Alice entwickelt, erhöhen deutlich den Fantasy-Grad der Trilogie. Wie gut man sich damit anfreunden kann, sei jedem selbst überlassen. Zumindest ist die Story gewohnt nebensächlich, verfügt aber wie gesagt über einige nette Einfälle. Schade, dass die Nebenfiguren, abgesehen von der unter ihrer deutschen Synchro leidenden Alice und Dr. Isaac, sehr blass bis nervig ausfallen. Die Zombies wissen zwar als gruselig-eklige Einzelgegner zu überzeugen, sind aber als bedrohliche Gesamtheit nicht so bedrückend in Szene gesetzt wie in den ersten beiden Teilen, obwohl die Zahl der Untoten doch nun am allerhöchsten ist. ["Land of the Dead" zeigt wie's geht.]

Fans der Reihe werden nicht enttäuscht. "Resident-Evil: Extinction" hebt sich deutlich von seinen Vorgängern ab, bleibt aber trotzdem seinem Stil treu.

24.12.07 18:07


Jackass 2.5

(Reality-Komödie) USA 2007

Regie: Jeff Tremaine | Drehbuch: Preston Lacy | Darsteller: Johnny Knoxville, Bam Margera, Steve-O, Preston Lacy, Chris Pontious | Dauer: ca. 64min | FSK: Keine Jugendfreigabe

Wertung: 4 von 10

Handlung:

Johnyy Knoxville, Steve-O, Bam Margera, Preston Lacy, Chris Pontius, Ryan Dunn, Dave England, Danger Ehren und Wee-Man sind wieder da. Mit einer Zusammenstellung von nach Teil 2 neu gefilmtem Material und bisher nicht verwendeten Szenen bietet die durchgeknallte Crew der "Professionals" erneut eine lustige Stunt- und Ekelshow.

Kritik:

So eklig war ein Jackass Film noch nie, so viel steht fest. Die kreativen Einfälle von Knoxville's Truppe mussten in Teil 2.5 leider weitgehend einer Parade von unästhetischen Hinterteilen, Exkrementen und sonstigen Widerwärtigkeiten weichen. Die Lacher bleiben nicht aus, vor allem nicht für Fans, doch die Qualität ist im Vergleich zu Teil 1 und 2 deutlich gesunken. Etwas anderes sollte man sich auch nicht von dieser Direct-to-DVD Produktion versprechen. Nicht umsonst sah man davon ab den Film "Nummer 3" zu taufen. Viel Restmaterial, versehen mit erklärenden Interviews, macht noch lange keinen Blockbuster. Auch die bombastische Eröffnungs- und Schlusssequenz fehlt, bzw. wurde sehr einfach gehalten.

Ärgerlich: Eine bereits im Trailer zu "Jackass: Nummer zwei" angepriesene Szene, in der Don Vito einen Zahn gezogen bekommt, wird nun auch nicht in "2.5" gezeigt. Der dicke Onkel, der schon seine eigene Fangemeinde hat, fehlt ganz. Ansonsten dürfte der Fan aber keinen aus der "Jackass-Familie" vermissen.

Aufgrund der sehr geringen Produktionskosten von 2 Millionen Dollar erlaubte es sich die Produktionsfirma den Film kostenlos zum Anschauen im Internet anzubieten. Niemand behauptet es sei "Jackass: Nummer drei", man darf aber eben auch nicht viel erwarten.

25.12.07 17:10


Disturbia

(Thriller) USA 2007

Regie: D.J. Caruso | Drehbuch: Christopher B. Landon, Carl Ellsworth | Darsteller: Shia LaBeouf, Sarah Roemer, Carrie-Anne Moss, David Morse, Aaron Yoo | Dauer: 104min | FSK: ab 16

Wertung: 7 von 10

Handlung:

Bei einem schlimmen Autounfall verliert Kale seinen Vater. Im Spanischunterricht rastet Kale eines Tages aus und schlägt seinen Lehrer nieder, der eine taktlose Äußeurung zu Kales Vater machte. Dafür wird er vom Gericht zu einem dreimonatigen Hausarrest verdonnert und muss eine elektronische Fußfessel tragen, die automatisch die Polizei verständigt, wenn sich Kale mehr als 30m von seinem Haus entfernt. X-Box, PC, Fernsehen und ungesundes Essen müssen als Zeitvertreib hinhalten. Als Kales Mutter etwas dagegen unternimmt gibt es nur noch eins: Die Nachbarn bespitzeln. So lernt Kale nicht nur seine neue Nachbarin Ashley kennen, in die er sich sofort verguckt, sondern macht mit seinem Fernglas auch unheimliche Entdeckungen bei Mr. Turner von Gegenüber. Schreie, Blutspuren... - alles deutet auf einen Mord hin, doch zunächst will keiner Kale glauben.

Kritik:

"Disturbia", der sich in gewisser Weise als Remake von Alfred Hitchcocks "Das Fenster zum Hof" sehen lässt,  überzeugt als spannender Thriller, gespickt mit viel Witz und Teeniefilm-Elementen. Es wird ein bisschen mit den Erwartungen des Zuschauers gespielt, auch wenn eine unerwartete Wendung oder ein sonstiger Oberhammer im Finale ausbleibt. Die obligatorische Lovestory musste auch wieder sein. Shia LaBeouf trägt den Film und seine Rolle bravurös. Auch die Charaktere um ihn herum machen ihre Sachen gut.

Alles in allem ist "Disturbia" gute Unterhaltung, die altbekannte Genres und Filmelemente in einem frischen Mix verpackt.

28.12.07 20:30


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