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Transformers

(Sci-Fi-Action) USA 2007

Regie: Michael Bay | Drehbuch: Roberto Orci, Alex Kurtzman | Darsteller: Shia LaBeouf, Megan Fox, Josh Duhamel, John Voight | Dauer: ca. 144min. | FSK: ab 12

Wertung: 6 von 10

Handlung:

Beim Kauf seines ersten Gebrauchtwagen hätte Sam Witwicky nicht gedacht, dass er bald im Zentrum eines gigantischen Alienkrieges stehen würde.
Sein Auto ist ein Autobot, der sich transformieren kann um auf der Erde nicht aufzufallen. Gemeinsam mit den anderen Autobots kämpft es gegen die bösen Decepticons, angeführt vom ultrabösen Megatron. Sams Urgoßvater Archibald Witwicky machte einst eine Entdeckung, die für die Autobots und Decepticons so wichtig ist, dass sie sowohl auf dem Roboterplaneten Cybertron als auch auf der Erde über Frieden oder Verderben entscheidet.
Dabei wollte Sam eigentlich nur mit seinem Auto das heißeste Mädchen der Schule für sich gewinnen...

Kritik:

Ein gigantisches Effektegewitter macht natürlich noch keinen rundum gelungenen Film, wie man auch bei Transformers sieht. Ein Fest für das Auge ist der Streifen allemal, nur viel mehr sollte man nicht erwarten, zumindest nichts neues. Die Helden sind heldenhafter denn je, der Junge kriegt das Mädchen; das alles untermalt von epischen Orchesterklängen gemixt mit neumodischem Rock.

Mit nachvollziehbaren Gegebenheiten und logischem Verhalten der Figuren darf man bei diesem Science-Fiction Inferno natürlich auch nicht zu sehr rechnen. Leider nimmt die Tatsache, dass es sich um eine Verfilmung von Actionfiguren für Kinder handelt dem Film etwas an Seriosität. Dies gipfelt in der Szene als der böse Roboter Megatron seinen eigenen Namen ruft als er sich voll aufgebaut hat.

"Transformers" ist Popcornkino ohne viel Hirn mit einem ordentlichen Schuss Propaganda, gespickt mit einigen blöden bis guten Gags. Seine Aufgabe als krachende Hollywoodunterhaltung wird immerhin durchaus erfüllt.

Info:

Produziert hat Steven Spielberg persönlich. Nicht aber den 1986 entstandenen Zeichentrickfilm "Transformers", der an den Kinokassen ein totaler Flopp war.

3.10.07 17:25


Vollidiot

(Komödie) D 2007

Regie: Tobi Baumann | Drehbuch: Tobi Baumann, Christian Zübert | Darsteller: Oliver Pocher, Oliver Fleischer, Tanja Wenzel, Ellenie Salvo González | Dauer: 102min | FSK: ab 6

Wertung: 7 von 10

Handlung:

Simon Peters ist genervt von seinem Job als Telefonverkäufer, seine Freundin hat ihn abserviert und bis zum Hals in Schulden steckt er auch noch. Zum Glück hat er seine besten Freunde Paula und Flik, die ihm beistehen und Mut machen. Doch weder die kläglichen Anmachversuche in der Disko, noch die von seiner Putzfrau vermittelte Dörthe beenden sein trostloses Single- und Loserdasein. Da verliebt er sich Hals über Kopf in die Bedienung einer Kaffekette und tritt von einem Fettnäpchen ins nächste...

Kritik:

Vollidioten waren die Macher dieses Streifens sicher nicht. Allein schon einige Schnitte und optische Kniffe verleihen der deutschen Komödie ein gewisses Niveau. Hinzu kommen einige zum brüllen komische Ideen und zahlreiche Auftritte von in der deutschen Schauspielszene sehr bekanntem Gesichtern. Da kann fast nichts mehr schief gehen.

Ein Punkt an dem sich die Geister scheiden ist die Wahl des Hauptdarstellers. Die einen lieben ihn, die anderen verabscheuen ihn. Dass Oliver Pocher kein begnadeter Schauspieler ist, lässt sich kaum bestreiten. Wer auf der Bühne den Clown gibt, kann nicht automatisch vor der Kamera einen humorigen Charakter glaubhaft und natürlich darstellen. Doch Pocher gibt sich Mühe und kommt nicht nur bei seinen Fans immerhin symphatisch rüber, nicht zuletzt weil die Hauptsituation, in der sich die Hauptfigur befindet, im wesentlichen sehr aus dem Leben gegriffen und recht charmant verarbeitet ist.

Das altbekannte Thema des unfreiwilligen Singledaseins wurde in "Vollidiot" recht unterhaltsam verarbeitet, auch dank der köstlichen, zum Teil speziell auf Pocher zugeschnittenen, Anspielungen. Ganz ohne ein paar Schnitzer und hauptsächlich durch Pochers verbesserungsfähige Schauspielkunst zu dämliche Gags kommt auch "Vollidiot" nicht aus, aber mit höchstens einem zugedrückten Auge bietet der Film dem Zuschauer, der ungefähr weiß was ihn erwartet, köstliche Unterhaltung.

Info:

Basiert auf dem Buch von Tommy Jaud, welches einige Unterschiede zum Film aufweist.

6.10.07 22:04


Chuck und Larry
- Wie Feuer und Flamme

I Now Pronounce You Chuck And Larry
(Komödie) USA 2007

Regie: Dennis Dugan | Drehbuch: Barry Fanaro, Alexander Payne | Darsteller: Adam Sandler, Kevin James, Jessica Biel, Dan Aykroyd | Dauer: ca. 110min | FSK: ab 12

Wertung: 6 von 10

Handlung:

Die beiden Feuerwehrmänner Chuck und Larry sind ein eingespieltes Team und verlieren auch bei lebensgefährlichen Einsätzen nicht ihren Humor. Bei einem spektakulären Einsatz rettet Larry Chuck das Leben. Dafür hat Larry natürlich was gut bei Chuck.
Daran erinnert Larry sich auch, als er die Frist für die Umschreibung der Lebensversicherung von seiner verstorbenen Frau als Begünstigte auf seine zwei Kinder versäumt. Der einzige Weg aus dieser misslichen Lage wäre eine Eheschließung, da mit den Rechten eines Ehepaares das Geld für die Kinder gesichert wäre. Larry überredet den Weiberhelden Chuck mit ihm ein schwules Paar zu mimen. Ohne Komplikationen funktioniert das alles natürlich nicht. Auch nach ihrer schrägen Hochzeit in Las Vegas haben die beiden die Behörden am Hals und müssen sich ganz schön was einfallen lassen.

Kritik:

Da sich der Film einerseits mit der humorigen Darstellung von Schwulenklischees und andererseits mit der ernsthaften Kritik an Schwulendiskriminierung beschäftigt, fehlt einfach die gewisse Harmonie und Ausgeglichenheit. Diese Mischung kann einfach nicht genau aufgehen und in einem einzelnen Film ist einfach zu wenig Platz um beiden Themen wirklich gerecht zu werden.

Das, was der Film letztendlich bietet ist jedoch gut geworden. Herausgekommen ist eine wirklich witzige Komödie, die sich nicht nur in Gags verliert. Bei der Top-Besetzung hätte sowieso nicht alles schief gehen können. "King Of Queens"-Star Kevin James und Adam Sandler sind top Komiker und geben wortwörtlich ein herrliches Paar ab. Die Leistungen der vielen namenhaften Nebendarsteller zu würdigen, würde hier den Ramen sprengen.

"Chuck und Larry" (bestimmt das Filmpaar des Jahres) ist gut gemeint und letztendlich auch wirklich gut, da witzig, unterhaltsam und nicht dumm.

Info:

Die Rolle des Richters, der in der Verhandlung gegen Ende des Films die Echtheit der schwulen Ehe überprüft, wird gespielt von Richard Chamberlain, bekannt vor allem durch "Die Dornenvögel". Chamberlain ist selbst homosexuell.

7.10.07 16:34


Planet Terror

(Horror) USA 2007

Regie: Robert Rodriguez | Drehbuch: Robert Rodriguez | Darsteller: Rose McGowan, Freddy Rodriguez, Marley Shelton, Naveen Andrews | Dauer: ca. 105min | FSK: Keine Jugendfreigabe

Wertung: 9 von 10

Inhalt:

Durch einen Unfall infizieren sich einige Menschen mit einem höchst ansteckenden Virus. Die Symptome sind nicht nur ekelhafte Eiterblasen, sondern später auch das Untot-sein und die ungezügelte Lust auf Menschenfleisch. Nicht nur die Polizei macht Jagd auf die Sickos, die sich unaufhaltsam verbreiten, sondern auch Gogotänzerin Cherry, die die tötlichste Beinprotese aller Zeiten erhalten wird, der geheimnisvolle Revolverheld Wray, ein Arztehepaar am Rande des Wahnsinns und einige andere schräge Überlebende. Der Kampf in diesem Endzeitszenario wird verdammt laut, verdammt blutig, ein bisschen sexy und völlig abgedreht.

Kritik:

In Robert Rodriguez’ Beitrag zum Projekt „GRINDHOUSE“ wird Splatterkino zelebriert wie selten zuvor. Alle Geschütze werden aufgefahren um das wohl skurrilste Filmereignis des Jahres zu bieten. Die bewusst völlig übertriebene Gewaltorgie voller Blut, Eiter und abgetrennten Gliedmaßen wird gepaart mit pechschwarzem und aberwitzigem Humor. Dieses bombastische Machwerk ist unbedingt mit einem großen Augenzwinkern zu verstehen. Wer sich daran hält kommt aus dem Lachen kaum noch heraus.

Die völlig schrägen Ideen und Charaktere machen sowohl den Darstellern selbst als auch dem Zuschauer Spaß. Bruce Willis lässt in einem Kurzauftritt den vielleicht coolsten und witzigsten One-Liner seiner bisherigen Filmkarriere ab, aber hier soll nichts verraten werden. Auch Kollege Tarantino hat eine kleine, aber einprägsame Rolle. Und die Liste der prominenten Gastauftritte geht noch weiter... Man merkt schon, die Besetzung ist bis ins kleinste gut durchdacht.

Das ruhige Ende drückt leider ein wenig die vorherrschende Stimmung ein, im Gegensatz zu Tarantino’s „Death Proof“, der den Zuschauer mit einem Knall und geradezu verdutzt entlässt. Doch die Ruhe ist nach dieser filmischen Wildwasserfahrt vielleicht auch angebracht. Alles in allem ist Robert Rodriguez eine ordentlich aufpolierte und schlicht geniale Hommage an das Schmuddelkino der 70er/80er Jahre gelungen.

Info:

"GRINDHOUSE" nannte man in den 70er und 80er Jahren das Schmuddelkino für Erwachsene, in denen häufig Doublefeatures, also zwei Filme hintereinander, gezeigt wurden. Quentin Tarantino ["Pulp Fiction", "Kill Bill"] und Robert Rodriguez ["From Dusk Till Dawn", "Sin City"] lassen dieses Konzept 2007 mit jeweils einem eigenständigen Film wieder aufleben. In Deutschland kamen "Death Proof" und "Planet Terror" jedoch einzeln, mit einigen Monaten Abstand ins Kino.

8.10.07 15:38





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