Startseite
    Neues
    Filme: 0-9
    Filme: A-B
    Filme: C-D
    Filme: E-F
    Filme: G-H
    Fillme: I-J
    Filme: K-L
    Filme: M-N
    Filme: O-P
    Filme: Q-R
    Filme: S-T
    Filme: U-V
    Filme: W-Z
  Archiv
  WerWieWas?
  Gästebuch
  Kontakt
 


Webnews



http://myblog.de/moviezombie

Gratis bloggen bei
myblog.de





American Angels - Erben kann so sexy sein

Who's Your Daddy?
(Komödie) USA 2002

Regie: Andy Fickman | Drehbuch: Maria Veltre Druse, Jack Sekowski, Andy Fickman | Darsteller: Colleen Camp, Brandon Davis, Ali Landry | Dauer: ca. 101min | FSK: ab 12

Wertung: 3 von 10

Handlung:

An einer amerikanischen Highschool hat bekanntlich jeder seine feste Rolle. Der kurz vorm Abschluss stehende Chris Hughe gehört zu den Losern. Er leidet unter seinen christlichen Eltern, seinem kleinen Bruder der viel cooler als er selbst ist, und der unerwiderten Liebe zur Schulschönheit Britney. Auf seine Freunde kann der Pechvogel zählen, doch er wünscht sich mehr.
Kurz darauf erfährt Chris durch einen ihm bisher unbekannten Anwalt auf einen Schlag, dass er adoptiert, seine leiblichen Eltern gestorben, und er ab sofort Millionär ist. Chris’ Vater war der Chef von „Heaven“, einem der erfolgreichsten Männermagazine der Welt, und hat seinen Sohn im Testament zum Erben ernannt. Chris’ kühnste Träume werden wahr als er in das gigantische Anwesen voller halbnackter „Engel“ zieht. Doch das Schicki-Micki-Leben hat auch Schattenseiten und nicht jeder gönnt dem einstigen Versager den Erfolg...

Kritik:

Zunächst wird eine Highschool-Komödie aufgetischt wie sie bekannter nicht sein könnte. Der Loser der in das schöne, von Barbiegirls umringte Mädchen verliebt ist, welches aber schon mit dem Anführer der coolen Football-Gang zusammen ist; die unscheinbare Freundin des Losers, die unbemerkt in ihn verliebt ist; die Pop-Punk Musik – alles da. Sogar eine stark an American Pie erinnernde Eröffnungssequenz ist vertreten.

Dann kommt die Geschichte des Jungen der stinkreich und damit arrogant wird, dann wieder alles verliert und schließlich seine alten Freunde erst richtig zu schätzen lernt. Ob der Held am Ende wieder zu Reichtum gelangt oder nur in seinem alten Leben das Mädchen kriegt sei an dieser Stelle nicht verraten, auf jeden Fall ist das Ende happy, natürlich.

Es hätte ordentlicher Durchschnitt werden können, wären die Darsteller nicht übertrieben affig und die Story nicht an so vielen Stellen unnachvollziehbar bis schlichtweg widerlich. Selbst für eine passable Highschool-Komödie ist mehr Stil- und Taktgefühl seitens des Regisseurs und der Drehbuchschreiber erforderlich.

2.9.07 02:02


Video Kings

(Komödie) D 2007

Regie: Daniel Acht, Ali Eckert | Drehbuch: Daniel Acht, Ali Eckert | Darsteller: Fabian Busch, Bela B. Felsenheimer, Oliver Korittke | Dauer: ca. 90min | FSK: ab 6

Wertung: 5 von 10

Handlung:

Flo arbeitet mit seinem vokuhilatragenden Kumpel in einer schlecht laufenden Videothek (die gleichzeitig sein Zuhause ist) und muss sich mit einigen Problemen rumschlagen. Er hat nicht nur das Finanzamt und fiese Schlägertypen von der Konkurrenz, sondern auch seine temperamentvolle Exfreundin samt italienischer Famile am Hals.
Durch die Tür der Videothek kommen sonst nur Irre, wie Flo selbst meint, doch als die neu zugezogene Ramona den Laden betritt, ist Flo auf den ersten Blick verliebt. Nun geht das Chaos erst richtig los...

Kritik:

Selten sind sich Kritiker so einig über die Durchschnittlichkeit eines Films wie bei „Video Kings“. Was den Streifen so mittelprächtig macht sind in erster Linie die guten Ideen und Handgriffe, die durch einige dämliche und niveaulose Ideen und Handgriffe, vor allem im letzten Drittel des Films, wieder wet gemacht werden. Die leicht debilen, aber liebenswürdigen Hauptfiguren aus dem Kiez toppen in Punkto Niveau immerhin schon mal alle alten Tom Gerhardt Filme. Die vielen Gastauftritte sorgen für köstliche Überraschungen, sofern man sie mit so viel Humor wie möglich nimmt.

Eigentlich leiht und konsumiert heutzutage so gut wie kein Mensch mehr Videokassetten. Und die Geschichte mit den vertauschten Videos ist auch ein bisschen sehr vorhersehbar.  Aber davon abgesehen ist mit einem winzigen Budget eine sehr sympathische Kiez-Komödie gelungen, die allein von ihrer Schrägheit lebt.

7.9.07 21:03


Sportkill

(Horror) USA 2007

Regie: Craig McMahon | Drehbuch: Craig McMahon | Darsteller: Dona Wood, David C. Hayes, Jose Rosete | Dauer: 78min | FSK: ab 18

Wertung: 1 von 10

Handlung:

Gefesselt wacht eine knackige Frau in einem düsteren Kellerverließ auf. Ein fettleibiger Herr verkündet der Ahnungslosen, dass sie Teil der größten Veranstaltung dieses Planeten ist. Das bedeutet: Im Nebenzimmer wartet eine handvoll reicher Herren hinter einer einseitig verspiegelten Glasscheibe darauf, dass die Dame einer unschuldigen Person außerordentliche Schmerzen zufügt, nur um selbst in die "nächste Runde" zu kommen. Bei einer Verweigerung kommt augenblicklich der maskierte "Vollstrecker" zum Einsatz. Die Regeln sind klar, die Wetten platziert. Es handelt sich um eine weitere Ausgabe von "Sportkill".

Kritik:

Etwas noch nie dagewesenes hätte "Sportkill" sowieso nicht werden können. Aber die Idee ist so mieserabel umgesetzt, dass die kleinstmögliche Punktzahl traurigerweise angebracht ist. Schauspielerische Glanzleistungen erwartet niemand in diesem Genre, aber eine gewisse Seriösität muss einfach vorhanden sein. Richtig schlimm wird es erst, weil sich der Film richtig ernst nimmt, die Charaktere mit ihren häufig sinnfreien Äußerungen und nicht wirklich nachvollziehbaren Verhaltensweisen aber eher lachhaft sind. Die deutsche Synchronisation auf billigstem Pornofilm-Niveau schießt den Vogel ab.

Leider vergeht dem Zuschauer sogar das durch die unfreiwillige Komik hervorgerufene Lachen, da das Timing des Films völlig daneben ist. Szenen, die ihre Wirkung in anderen Horrorstreifen durch schnelle Schnitte und kurze Dauer erzielen, werden hier erbarmungslos ausgedehnt. Wenn man sich dagegen auf schaurig-schöne Gore-Effekte freut, ist der Spaß zu schnell vorbei.

Sportkill verhält sich äußerst unsportlich und vertrocknet auf halber Strecke, bevor die Ziellinie des zufriedenen Zuschauers erreicht wird.

11.9.07 23:13


Number 23

The Number 23
(Paranoia-Thriller) USA 2007

Regie: Joel Schumacher | Drehbuch: Fernley Philips | Darsteller: Jim Carrey, Virginia Madsen, Logan Lerman, Lynn Collins | Dauer: ca. 94min | FSK: ab 16

Wertung: 7 von 10

Handlung:

Zu seinem 32. Geburtstag bekommt der Hundefänger Walter Sparrow von seiner Frau ein Buch geschenkt, in dem sich alles um die Zahl 23 dreht. Walter ist gefesselt und fasziniert, da die Geschichte der Hauptfigur "Detective Fingerling" ihn beunruhigend stark an sein eigenes Leben erinnert. Als Walter Nachforschungen anstellt entdeckt er furchtbare Geheimnisse um den Fluch dieser Zahl und seine eigene Vergangenheit.

Kritik:

Die packende Story lebt nicht nur vom angenehm überraschenden, wie immer hervorragenden und diesmal sogar sexy Jim Carrey, sondern auch von der stylishen Optik. Auch Carreys Kollegin Virginia Madsen spielt stark und kann sich durchaus sehen lassen. Die passende Musik, die passenden Farben und ein Schuss Visual Effects schaffen die perfekte düstere Psychothriller-Stimmung.

Aus dem soliden Drehbuch mit passabler Wendung am Schluss wurde das beste herausgeholt. Und so wird die teuflische 23 den Zuschauer auch noch nach dem Film verfolgen...

23.9.07 01:31


Being John Malcovich

(Groteske) USA 1999

Regie: Spike Jonze | Drehbuch: Charlie Kaufman | Darsteller: John Cusack, Cameron Diaz, John Malcovitch | Dauer: 108min | FSK: ab 12

Wertung: 8 von 10

Handlung:

Der verheiratete Puppenspieler Craig Schwartz ist ein talentierter Puppenspieler, schafft es aber nicht damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Als er einen Job als Aktensortierer im 7 1/2. Stock eines Bürogebäudes in Manhatten bekommt, entdeckt er zufällig hinter einem Aktenschrank eine Pforte. Kriecht man in diese Pforte gelangt man direkt in den Kopf des Schauspielers John Malcovitch, wo man etwa 15 Minten lang durch dessen Augen sieht, bis man an einer Schnellstraße wieder rausgeschmissen wird.

Kritik:

Auf den zweiten Blick merkt man, oder sollte man merken, dass mehr dahinter steckt als eine chaotisch tragische Fantasykomödie. Nicht nur die Pforte in den Kopf eines anderen Menschen, auch die Dialoge der Figuren und die Schauplätze sind weitgehend surreal. Nicht nur beim Durchschreiten der Pforte in J.M.'s Kopf, schon beim Film an sich begibt man sich in eine andere Welt. Das Thema womit sich der Film auf bissig satirische Weise auseinander setzt, ist jedoch den meisten von uns mehr als bekannt: Die Identität.

Jeder wollte schon einmal jemand anders sein. Was sind die Folgen wenn man es wirklich ist? Auf der einen Seite lehrt der Film, dass man die Person, in die man sich verliebt hat, genauso lieben sollte wie sie ist. Doch auch die eigene Idendität sollte man nicht deformieren und vergewaltigen. Alles führt nur zum Chaos, und jemand anders sein führt wieder zum eigenen Ich zurück. "Being John Malcovich" ist eine (im positiven Sinne) eigenwille Art von Kritik und Unterhaltung, und damit ein wertvoller Film.

Info:

Regisseur Spike Jonze drehte vorwiegend Musikvideos (z.b. "Sabotage" von den Beastie Boys oder "Weapon of Choice" von Fatboy Slim). "Being John Malcovitch", der 2000 in drei Kategorien für den Oscar nominiert wurde, ist sein dritter Film. 

23.9.07 18:23





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung