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Moviezombies's Filmkritiken werden ab jetzt bei zelluloid.de veröffentlicht. Achtet auf den Namen Philipp. Der Direktlink zu den Kritiken lautet:

http://www.zelluloid.de/kritiken/archiv.php3?a=375

Außerdem sind Kritiken von mir bei moviepilot.de (wo ich Flibbo heiße) und provokant.org (bester Onlineauftritt einer Schülerzeitung in Deutschland laut SPIEGEL) zu finden.

Viel Spaß, und immer schön lesen!

2.6.08 16:13


Hallo Filmfreaks! [update]

Willkommen bei MovieZombie, der Seite für blutjunge Filmkritiken. Aber bitte nicht missverstehen, hier geht es bei weitem nicht nur um Horrorfilme.

Um alles wichtige über MovieZombie zu erfahren einfach erst mal auf "WerWieWas?" klicken.

Derzeit warten um die 70 Filmkritiken darauf gelesen und kommentiert zu werden. Natürlich werden es von Woche zu Woche bzw. von Monat zu Monat mehr. Kleines Schmankerl: Beim Klick auf den Filmtitel erscheint ein Bild des Filmposters.

Wer auf der Startseite stöbern möchte findet immer die neueste Kritik ganz oben, die zweitneueste darunter usw. Auf der linken Seite findet man die alphabetische Ordnung.

"Der/Die/Das/Ein(e)" oder "The/A" am Anfang des Filmtitels wird in der alphabetischen Reihenfolge nicht berücksichtigt. "Die Nacht Der Lebenden Toten" beispielsweise findet man also unter "M-N".

Und nun: Viel Spaß beim Lesen und Senf dazu geben!

23.3.08 18:12


Iron Man

(Fantasy-Action) USA 2008

Regie: Jon Favreau | Drehbuch: Arthur Marcum, Matt Holloway | Darsteller: Robert Downey Jr., Jeff Bridges, Gwyneth Paltrow, Terrence Howard | Dauer: ca. 118min | FSK: ab 12

Wertung: 8 von 10

Handlung:

Tony Stark (Robert Downey Jr.) ist ein brillanter Multimillionär, der mit seiner Firma für moderne Waffensysteme hohes Ansehen genießt und mit seinem Erfolg und Charme so manche Frau ins Bett kriegt. Als er in Afghanistan sein neuestes Werk zur Feindbekämpfung vorstellt, wird er von Rebellen entführt. In der Höhle, wo er gefangen gehalten wird, soll er eine seiner Raketen nachbauen. Doch stattdessen baut Tony sich eine kugelsichere Rüstung, mit der er sich freikämpft und regelrecht davonfliegt, wenn auch mit Bruchlandung. Wieder zurück zu Hause perfektioniert er seinen stählernen Anzug. Als er in einer Pressekonferenz verkündet, dass seine Firma die Waffenprodktion einstellt, hat er auch schon bald einen Gegenspieler, bei dem er seinen Anzug benutzen kann.

Kritik:

Ein größerer Knaller kann für das Mainstream-Kino 2008 wahrscheinlich nicht mehr kommen. "Iron Man" feiert riesige Erfolge an den Kinokassen und wird von allen Seiten hochgelobt. Und das glücklicherweise zurecht. Die grandiosen Spezialeffekte lassen die mehr als fähigen Schauspieler nicht verblassen. Daher ist für rundum gelungenes Actionkino gesorgt.

Robert Downey Jr. ist als neuester Superheld absolut eine Klasse für sich. Beinahe zu schmierig, wird er als arrogantes aber charmantes Arschloch ein ganz spezieller Sympathieträger. Er ist steinreich, aber sich nicht dafür zu schade sich die Hände schmutzig zu machen. Er erbringt handwerkliche Höchstleistungen und bleibt gleichzeitig ein smarter Anzugträger, der auf Partys Cocktails schlürft. Cooler als Tony Stark geht es kaum. Dabei macht Tony Stark über den Film eine beträchtliche Entwicklung durch, und spätestens als der Iron-Man-Anzug fertig ist, schließt man ihn in sein Herz.

Seine treue Assistentin gibt die hier wirklich liebenswerte Gwyneth Paltrow. Jeff Bridges, bekannt aus "The Big Lebowski", entpuppt sich gekonnt als echter Fiesling, und mit Terrence Howard ["Hustle and Flow", "L.A. Crash"] ist die Liste der großen Namen komplett.

Sicherlich passender gewesen wäre der Titel "Iron Man - The Beginning", denn gute drei Viertel der ohnehin schon langen Laufzeit werden mit der Entstehungsgeschichte des Superhelden verbraten. Immerhin ist diese Geschichte nicht uninteressant, und Robert Downey Jr. als Tony Stark zuzusehen ist durchgehend gute Unterhaltung. Doch das Verhältnis von der Einleitung zum eigentlichen Showdown ist alles andere als stimmig.

Daher ist "Iron Man" als ein bombastischer Auftakt zu betrachten. Eine an sich schon starke Marvel Comic Verfilmung, die nach einer Fortsetzung schreit. Zwei an der Zahl sind zum Glück auch schon bestätigt. Also: Iron Man rockt, aber da geht noch viel mehr.

17.5.08 21:11


Stirb Langsam 4.0

Live Free Or Die Hard
(Action) USA 2007

Regie: Len Wiseman | Drehbuch: Doug Richardson, Mark Bomback | Darsteller: Bruce Willis, Justin Long, Timothy Olyphant | Dauer: ca. 123min | FSK: ab 16

Wertung: 7 von 10

Handlung:

Eine Gruppe von Hackern will das gesamte Computer- und Kommunikationsnetz des Landes ausschalten. In ihrer Zentrale haben die virtuellen Terroristen um den genialen Chef-Hacker Thomas Gabriel (Timothy Olyphant) die ganze Kontrolle über Energiezufuhr, Finanzen und sonstige Wirtschaft des Landes. Der junge Computerexperte Matt Farrell (Justin Long) begreift, wie der wahnsinnige Plan funktionieren soll. Sieben seiner Hacker-Konkurrenten wurden schon von Gabriels Leuten getötet. Nun liegt es an John McClane (Bruce Willis) mit seinen guten alten Methoden Matt zu schützen und mit dessen Hilfe Gabriels Team auszuschalten. Als auch noch McClenas Tochter entführt wird, sieht der mehr als erfahrene Polizist rot. Wer den Mann kennt weiß: Ein größerer Sachschaden ist vorprogrammiert...

Kritik:

So wie im dritten Teil der "Die Hard"-Reihe direkt in der Eröffnungsszene unmissverständlich klar gemacht wurde, dass nicht mehr Weihnachten (wie in den ersten beiden Filmen) sondern Hochsommer ist, gibt sich das neueste Abenteuer um Detective McClane geradezu demonstrativ hochmodern, um die Weiterentwicklung deutlich zu machen. Mehr als ein Jahrzehnt ist seit "Stirb Langsam - Jetzt erst recht" vergangen, und das sieht man auch. Auch wenn sich Bruce Willis mehr als wacker schlägt, ist ihm sein fortgeschrittenes Alter recht deutlich anzusehen. Doch das ist nicht das Problem.

"Stirb Langsam 4.0" wurde gänzlich an das neue Jahrtausend angepasst. Dem alternden, nicht austauschbaren Star wird, als Alternative zu einem lustigen Schwarzen, ein angesagter Jungdarsteller zur Seite gestellt (siehe auch Indiana Jones 4). Computer beherrschen die Welt. Die bösen Terroristen haben
mit ihrer höchstmodernen Technik Informationen und Kontrolle jenseits jeglicher Vorstellungskraft. Was dabei leider verloren geht, ist der nostalgische Charme, der die Stirb Langsam Reihe aus heutiger Sicht ausmacht. Eine Veränderung in der Fortsetzung muss natürlich da sein, doch um als moderne Fortsetzung voll zu überzeugen, hat "Stirb Langsam 4.0" im allgemeinen Genre des Actionfilms zu wenig eigene Ideen vorzuweisen.

Die schauspielerischen Leistungen sind insgesamt nicht der Rede Wert. Justin Long erfüllt seinen Zweck als unfreiwilliger Gefährte. Wo andere in dieser Rolle einfach nur nerven, weiß er mit nicht zu übertriebener Sitautionskomik zu überzeugen. Die hübsche Mary Elisabeth Winstead macht mit ein paar coolen Sprüchen unmissverständlich klar, wessen Tochter sie darstellt. Kein Terrorist erreicht das Charisma eines Alan Rickman (aus Teil 1). Hauptsache die Bösen sind so jung, attraktiv und gewitzt wie nie zu vor.

Rein optisch übertrumpft Len Wisemans Actionknaller alles, was McClane in der Vergangenheit so um die Ohren flog. Die Stunts und Effekte wissen zu begeistern, wenn sie nicht gerade ein wenig zu computergeneriert aussehen. Aber es geht ja eh um Computer. Was zählt ist: Je dreckiger Bruce Willis im Film wird, desto mehr wird man überzeugt: John McClane ist zurück!

Der nach wie vor herrlich trockene und supercoole McClane, der sich bei diesem ganzen Computerscheiß nicht wirklich zurecht findet, bewahrt den Film glücklicherweise vor zu viel Ernsthaftigkeit. Das wichtigste ist eben: bei all dem neumodischen Kram, mit dem sich der eine eben mehr, der andere weniger anfreunden kann, ist die Hauptfigur noch der Alte. Die obligatorische Gesamtlaufzeit von etwas über zwei Stunden konnte auch ohne Probleme und deutliche Längen beibehalten werden. Und der Oldie, mit dem der wilde Ritt endet, zeigt nochmal, um wen sich die "Stirb Langsam"-Reihe nach wie vor dreht: John McClane; unvergesslich mit dem One-Liner, der auch in "Stirb Langsam 4.0" nicht fehlen darf: "Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke"!

17.5.08 19:32


Jumper

(Science-Fiction-Thriller) USA 2008 

Regie: Doug Liman | Drehbuch: David S. Goyer, Jim Uhls, Simon Kinberg | Darsteller: Hayden Christensen, Jamie Bell, Rachel Bilson, Samuel L. Jackson  | Dauer: 84min | FSK: ab 12

Wertung: 5 von 10 

Handlung:

Mit 15 entdeckt David Rice, dass er doch kein gewöhnlicher Trottel ist, wie alle anderen. Er hat eine besondere Fähigkeit, die er nach und nach lernt zu steuern. Bald kann er an jeden beliebigen Ort der Welt springen. Er ist ein "Jumper". Bald muss er entdecken, dass er nicht der einzige "Jumper" ist, und vor allem, dass Menschen wie er kompromisslos gejagt werden, denn "nur Gott sollte die Möglichkeit haben, überall zu sein".

Kritik:

"Jumper" ist Durchschnittskino auf der ganzen Linie. Nichts neues wird geboten und der Spannungsbogen kommt zu keiner Zeit über den lauwarmen Bereich hinaus. Die pure Zurschaustellung von Weltattraktionen und ein bisschen spektakuläre Zerstörung sind wohl der einzige Zweck dieses Fantasy-Abenteuers. Das unausgereifte Drehbuch lässt nicht mehr zu. Da kann ausnahmeise auch kein Samuel L. Jackson mehr etwas ausrichten. Hübsch und solide gemachtes Kino für eine mittlere Portion Popcorn mit gerade mal so viel Tiefgang um demnächst schon wieder aus unserem Gedächtnis zu jumpen.

30.3.08 00:57


L.A. Confidential

(Thriller) USA 1997

Regie: Curtis Hanson | Drehbuch: Brian Helgeland, Curtis Hanson | Darsteller: Kevin Spacey, Russel Crowe, Guy Pierce, Kim Basinger, Danny DeVito | Dauer: ca. 132min | FSK: ab 16

Wertung: 10 von 10

Handlung:

L.A. in den frühen 50er Jahren: Das Paradies auf Erden, mit Traumstränden, Arbeit für jeden und der besten Polizei des Landes. Doch die Cops decken die düstere Seite der Stadt auf. Die drei Top-Agenten des LAPD machen sich daran mit ihren jeweils ganz eigenen Methoden den Fall um einen blutigen Mordanschlag im "Nite Owl" Café zu lösen. Hinter dem Verbrechen steckt weit mehr, als es den Cops zunächst klar ist.

Kritik:

Dieses riesige Projekt überzeugt auf ganzer Linie. Die sorgfältige Ausstattung im 50er Jahre Stil wird dezent im Hintergrund gehalten, sodass die meisterliche Charakterzeichnung voll entfaltet werden kann. Die vielen verschiedenen Rollen sind nicht überspitzt, und obwohl es keinen einzigen eindeutigen Sympathieträger gibt, wecken sie das Interesse des Zuschauers. Trotz der langen Laufzeit wird es nicht langweilig, sofern man konstant mitdenkt.

Die komplexe Handlung der Romanvorlage wurde perfekt für die Leinwand umgeschrieben, mit Fokussierung auf die interessanten Figuren, die spannend, actionreich, nachvollziehbar und auch oft überraschend interagieren. Der Schauplatz des frühen Los Angeles bietet überall und immer wieder neue Überraschungen und Geheimnisse.

Kevin Spacey und Kim Basinger punkten als alte Hasen im Geschäft, während die bis dato eher unbekannten Darsteller Guy Pearse ["Memento"] und Russel Crowe ["Gladiator"] sich spätestens hier hohe Anerkennung für ihre Leistung verdienen.

Die Handlung von "L.A. Confidential" ist ein großes, etwas verworrenes, aber trotzdem in sich stimmiges Netz aus Verbrechen und Geheimnissen. Ein perfekter Gangster-Thriller, der optische Spielereien überhaupt nicht nötig hat, und durch harte, authentische Bilder sowie Top-Besetzung überzeugt.

Info:

"L.A. Confidential" gilt als Klassiker und wurde mit Preisen überhäuft. Trotz neun Nominierungen gab es aber gerade mal zwei Oscars, nämlich für Kim Basinger als beste Nebendarstellerin und das beste adaptierte Drehbuch. Der Hauptgrund: Mit im Rennen bei der Verleihung war James Cameron's sensationeller "Titanic".

29.3.08 18:59


Die Legende von Beowulf

Beowulf
(Animations-Fantasyfilm) USA 2007

Regie: Robert Zemeckis | Drehbuch: Neil Gaiman, Roger Avary | Darsteller: Ray Winstone, Anthony Hopkins, John Malcovich, Angelina Jolie | Dauer: ca. 113 min | FSK: ab 12 

Wertung: 7 von 10 

Handlung: 

Eine skandinavische Stadt wird regelmäßig von einem kreischenden Ungeheuer namens Grendel heimgesucht, das dort wo es wütet keine Überlebenden hinterlässt. Der alte König Hrothgar und seine bezaubernde Gattin sind froh, als in Gestalt des gautischen Kriegers Beowulf Hilfe naht. Der tapfere Held nimmt es mit Grendel auf, muss sich aber noch vielen weiteren Gefahren stellen und kommt hinter ein furchtbares Geheimnis um den König.

Kritik: 

"Die Legende von Beowulf" strotzt nur so vor Männlichkeit und Heldenmut. Wer schon bei "300" seinen Spaß hatte, sollte auch hier reinschauen. Ein Pluspunkt ist noch die gut gewählte Starbesetzung, die man bei genauerem Hinsehen erkennt.  Was dem Film vor allem zum Hingucker macht, ist die hervorragende, wenn nicht sogar bahnbrechende Animation. Wie schon bei "Der Polarexpress" oder Gollum aus "Herr der Ringe" wurden reale Darsteller gefilmt, und dies dann auf digitale Figuren übertragen.

Technisch ist dieser Animationsfilm für große Jungs brillant. Die Handlung bietet einige atemberaubende Actionszenen, weist aber dafür auch ein paar Durchhänger auf.

Endlich mal wieder ein Animationsfilm nicht "für die ganze Familie", aber mit ordentlich Krawall und Remmidemmi. Die Optik übertrumpft zwar deutlich den wackligen Spannungsbogen der Story, aber "Die Legende von Beowulf" ist allemal sehenswert.

26.3.08 20:43


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